KomLügenende190117
 
Lüge als Prinzip,
Glaube aus Feigheit vor der Wahrheit,
Hoffnung als Beruhigungspille für Einfältige und
Heuchelei neuer Klug…er

 
Man darf staunen und sich auch wundern. Die Berichterstattung zum BER und seinen neuen Pannen kommt langsam in Fahrt und der Wirklichkeit näher. Ein Journalist (Schupelius/BZ) hatte es sogar gewagt, über einen Flughafenneubau nachzudenken.

In der Vergangenheit erschöpfte sich die BER Berichterstattung meist im Nachschreiben der Parolen, die von Politik und Flughafengesellschaft mit dem Ziel öffentlicher Irreführung verbreitet wurden. Im April 2015 wurde kritiklos verbreitet: Nach Aussage des Bauverantwortlichen Marks hätten sich die Restarbeiten (welche Reste?) gegenüber Sommer 2014 fast halbiert.

Der Genehmigungsantrag für den Süd Pier sei pünktlich eingereicht. Die Planungen für die Entrauchungsanlage „seien auf gutem Weg“ und 600 Bauarbeiter am BER im „Einsatz“. Dabei appellierte Marks an Kritiker und Medien: „Meine große Bitte: Lassen Sie nicht nach in Ihrem Bemühen, den BER gemäß unserem Terminplan fertig zu stellen.“

Auch das noch. Der unselige Bretschneider (SPD), Titel Flughafenkoordinator und BER-Aufsichtsrat für Brandenburg, entdeckt plötzlich: Es läuft am BER nichts nach Plan. Er jammert, dass nun die Arbeiten für den Flughafenexpress und die Regionalbahn hinterher hinken.
Mehr hat dieser Koordinator nicht mehr zu sagen, insbesondere nicht zum Inbetriebnahmetermin. Das ist überraschend! Über 20 Jahre hatte er immer etwas zu sagen. Aber schon immer waren seine Sprüche nach Wochen oder Monaten obsolet, da sie nur heiße Luft gewesen waren. Die Wahrheit: dieser Herold macht sich wohl vom Acker, weil ihm die heiße Luft ausgegangen ist.

 
Der BER muss kommen – Zweifel verboten
 
Immer leuchtete aus Berichterstattungen: Der BER muss kommen! Transportiert wurden Lügen als permanentes Prinzip zur Vertuschung von Wahrheiten. Es sollte und wurde über Jahre die Hoffnung für Einfältige vermittelt: Keine Sorge, der BER wird ein Erfolg! Der Wahrheit die Ehre: Schönschreiberei ist out, zu offensichtlich ist der BER ein scheiternder Versuch, einen Flughafen zu bauen.
 
Nun erfolgreich in 2018
 
Wenn aktuell die nächste Terminverschiebung der BER Inbetriebnahme von 2017 auf 2018 diagnostiziert wird, sind die Gründe, zumindest für Leser von ber-na.de, ein „alter Hut“. In Wahrheit weiß man zur Inbetriebnahme nur: St. Nimmerleinstag!

Aktuell werden nicht schließende Türen, 80% der über 1400, und nicht funktionierende Sprinklersysteme für die nächste, die siebte Terminverschiebung, offenbart. Wer soll diese vorgeschobenen Gründe glauben? Bereits für die Verschiebung des Inbetriebnahmetermins in 2012 mussten die Türen her halten (vor 41/2 Jahren!). Mit dem „genialen“ Schwarz-Einfall einer Mensch-Maschine Lösung:, Hunderte von Studenten als Türschließer sollten im Brandfall  die sichere Schließung der Türen gewährleisten, so sollte der BER in Betrieb genommen werden und die Türen irgendwann im laufenden Betrieb repariert werden – oder auch nicht. Bereits damals spielte die Brandenburger Genehmigungsbehörde nicht mit. Was also ist neu an Türen, die zur Schließung nicht elektronisch gesteuert geschlossen werden können?

Waren Siemens oder Bosch als Verantwortliche jahrelang unfähig, die an den BER verkaufte Technik/Elektronik betriebsreif zu installieren? Wer hat denn hier geschlafen und den Schrottkauf nicht entdeckt? War es nicht Marks, der in seiner am Siemens –Cheffunktion am BER zur Abstimmung mit Bosch verpflichtet war, um die elektronischen Steuersysteme in Funktion zu bringen? Sitzen weitere Schuldige für das Dilemma in der Flughafengesellschaft (FBB) oder im Aufsichtsrat, weil sie von Anfang an ständig neue An- und Nachforderungen an die Systeme stellten? Neu ist, Flughafen“chef“ Mühlenfeld und sein Marks für Murks haben wohl die Türen vergessen, um nun eine Ausrede zur Terminverschiebung 2017 parat zu haben.

Jetzt auch festgestellte nicht funktionierende Sprinklersysteme, wenn wirklich erst aktuell erkannt, sind ein Treppenwitz. Haben Marks und Mühlenfeld die Vor- und Vorvorgänger, Wowereit und ahnungslose Aufsichtsräte etwa 2012 den BER in Betrieb nehmen wollen, obwohl der wichtigste Brandschutz, Wasser von oben, nicht funktionierte? Waren sie unfähig festzustellen, was nun festgestellt ist, die Wasserleitungen zu Bedienung der Sprinkler sind im Durchschnitt zu klein, die Wasserdrucksysteme unzureichend?

Das glaube wer wolle! Richtig ist wohl: Weder Marks noch Mühlenfeld wissen bis heute, wie umfangreich der Baupfusch ist und was nicht bekannt oder nicht benannt demnächst auch noch ans Licht kommt als Gründe für die nächste Terminverschiebung. Sie haben die BER Probleme nicht im Griff, weil sie nichts vom Flughafenbau verstehen und nicht begreifen wollen, wie lukrativ für am BER beteiligte Unternehmen der Pfusch und das fehlende Controlling ist. Es darf gewettet werden, wann sich als Nächstes herausstellen wird, dass die gesamte Steuerung der Brandschutzanlage, inbegriffen des Türschließungssystems und der Sprinkleranlagen, nicht funktioniert.
 

 Ohne Tests keine Wahrheit
 
Ob Toiletten, Wasseranschlüsse, die jahrelang vor sich hin verkalkten, die gesamte inzwischen uralte IT- Installation für Check In  und Check Out (2010 installiert) nicht auch Schrott sind wegen Überalterung, ist noch keiner Praxisprüfung unterzogen worden. Gelassen darf man darum die Realtests mit 10 000 notwendigen Komparsen, Testläufe, Genehmigungs- und Abnahmeverfahren abwarten.

Dann kommt der ganze Pfusch, die Fehlplanung, nicht nur der Brandschutzanlage, ans Tageslicht.

Die zwischenzeitlich zugegebene Fehlplanung des zu kleinen Gepäckbändersystems, die massenhaft fehlenden Check In Counter, die katastrophalen Straßen– und Schienenverkehrsanbindungen, fehlende Flugzeugabstellplätze in Folge des Baus des provisorischen Regierungsflughafens sind die nächsten K.o.-Kriterien für den nicht funktionierenden BER.
 
Was denn noch
 
Jetzt fehlt nur noch die Erkenntnis, nach der die Sicherheitskontrollen auch überholt sind, weil moderne Systeme zur Personen- und Gepäckdurchleuchtung Standard sein müssten. Warum die Forderung des ROTROTGRÜNEN Berliner Senats nach Unisex Toiletten am BER noch nicht angekommen ist, bleibt abzuwarten. Denn: diese neue Verrücktheit von Gender-Ideologen der Koalition soll in allen öffentlichen Gebäuden ungesetzt werden. Solche Unisex Toiletten am BER würden doch allen ankommenden Fluggästen beim Betreten Berliner und Brandenburger Bodens signalisieren: Im modernen Berlin sind Geschlechterprivilegien abgeschafft.

Da ist dann auch noch der ergänzende Berlin-Werbehinweis: Berlin Hauptstadt der Toleranz durch Gleichberechtigung von Schwulen, Transgendermenschen, Männlein und Weiblein durch Aufhebung der Geschlechterbezeichnung Pflicht. Also Hinweisschilder, Piktogramme, Texte zu BER Erklärungen, Texte für Durchsagen, bitte auch noch geschlechtsneutral darstellen und formulieren. Nur  so kann das moderne Berlin gleich bei Ankunft am BER propagiert werden.

 
Die Heuchler kommen aus dem Loch
 
Es passt: Die CDU in Berlin und Brandenburg, glühende Protagonistin eines BER am falschen Standort, entdeckt aus dem Hintergrund nun die Fehlleistungen Ihrer Brüder im BER Geist. Heuchlerisch zeigen sie jetzt auf, wo ihre ehemaligen Koalitionspartner nun alleine das BER Desaster verantworten sollen, zu dem sie über 20 Jahre einen Beitrag geleistet haben. Jetzt stellen sie selbst die Schließung von Tegel in Frage, um sich vorbeugend vom kommenden  Desaster bis zu einer Inbetriebnahme des BER verabschieden zu können.  Sie demonstrieren so, dass man nie glauben durfte, was sie zum BER schwätzten.
 

Redaktion NA



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KomLügenende190117

 
Lüge als Prinzip,
Glaube aus Feigheit vor der Wahrheit,
Hoffnung als Beruhigungspille für Einfältige und
Heuchelei neuer Klug…er

 
Man darf staunen und sich auch wundern. Die Berichterstattung zum BER und seinen neuen Pannen kommt langsam in Fahrt und der Wirklichkeit näher. Ein Journalist (Schupelius/BZ) hatte es sogar gewagt, über einen Flughafenneubau nachzudenken. In der Vergangenheit erschöpfte sich die BER Berichterstattung meist im Nachschreiben der Parolen, die von Politik und Flughafengesellschaft mit dem Ziel öffentlicher Irreführung verbreitet wurden. Im April 2015 wurde kritiklos verbreitet: Nach Aussage des Bauverantwortlichen Marks hätten sich die Restarbeiten (welche Reste?) gegenüber Sommer 2014 fast halbiert.
Der Genehmigungsantrag für den Süd Pier sei pünktlich eingereicht. Die Planungen für die Entrauchungsanlage „seien auf gutem Weg“ und 600 Bauarbeiter am BER im „Einsatz“. Dabei appellierte Marks an Kritiker und Medien: „Meine große Bitte: Lassen Sie nicht nach in Ihrem Bemühen, den BER gemäß unserem Terminplan fertig zu stellen.“

Auch das noch. Der unselige Bretschneider (SPD), Titel Flughafenkoordinator und BER-Aufsichtsrat für Brandenburg, entdeckt plötzlich: Es läuft am BER nichts nach Plan. Er jammert, dass nun die Arbeiten für den Flughafenexpress und die Regionalbahn hinterher hinken. Mehr hat dieser Koordinator nicht mehr zu sagen, insbesondere nicht zum Inbetriebnahmetermin. Das ist überraschend! Über 20 Jahre hatte er immer etwas zu sagen. Aber schon immer waren seine Sprüche nach Wochen oder Monaten obsolet, da sie nur heiße Luft gewesen waren. Die Wahrheit: dieser Herold macht sich wohl vom Acker, weil ihm die heiße Luft ausgegangen ist.
 
Der BER muss kommen – Zweifel verboten
 
Immer leuchtete aus Berichterstattungen: Der BER muss kommen! Transportiert wurden Lügen als permanentes Prinzip zur Vertuschung von Wahrheiten. Es sollte und wurde über Jahre die Hoffnung für Einfältige vermittelt: Keine Sorge, der BER wird ein Erfolg! Der Wahrheit die Ehre: Schönschreiberei ist out, zu offensichtlich ist der BER ein scheiternder Versuch, einen Flughafen zu bauen.
 
Nun erfolgreich in 2018
 
Wenn aktuell die nächste Terminverschiebung der BER Inbetriebnahme von 2017 auf 2018 diagnostiziert wird, sind die Gründe, zumindest für Leser von ber-na.de, ein „alter Hut“. In Wahrheit weiß man zur Inbetriebnahme nur: St. Nimmerleinstag!
Aktuell werden nicht schließende Türen, 80% der über 1400, und nicht funktionierende Sprinklersysteme für die nächste, die siebte Terminverschiebung, offenbart. Wer soll diese vorgeschobenen Gründe glauben? Bereits für die Verschiebung des Inbetriebnahmetermins in 2012 mussten die Türen her halten (vor 41/2 Jahren!). Mit dem „genialen“ Schwarz-Einfall einer Mensch-Maschine Lösung:, Hunderte von Studenten als Türschließer sollten im Brandfall  die sichere Schließung der Türen gewährleisten, so sollte der BER in Betrieb genommen werden und die Türen irgendwann im laufenden Betrieb repariert werden – oder auch nicht. Bereits damals spielte die Brandenburger Genehmigungsbehörde nicht mit.

Was also ist neu an Türen, die zur Schließung nicht elektronisch gesteuert geschlossen werden können? Waren Siemens oder Bosch als Verantwortliche jahrelang unfähig, die an den BER verkaufte Technik/Elektronik betriebsreif zu installieren? Wer hat denn hier geschlafen und den Schrottkauf nicht entdeckt? War es nicht Marks, der in seiner am Siemens –Cheffunktion am BER zur Abstimmung mit Bosch verpflichtet war, um die elektronischen Steuersysteme in Funktion zu bringen? Sitzen weitere Schuldige für das Dilemma in der Flughafengesellschaft (FBB) oder im Aufsichtsrat, weil sie von Anfang an ständig neue An- und Nachforderungen an die Systeme stellten? Neu ist, Flughafen“chef“ Mühlenfeld und sein Marks für Murks haben wohl die Türen vergessen, um nun eine Ausrede zur Terminverschiebung 2017 parat zu haben.

Jetzt auch festgestellte nicht funktionierende Sprinklersysteme, wenn wirklich erst aktuell erkannt, sind ein Treppenwitz. Haben Marks und Mühlenfeld die Vor- und Vorvorgänger, Wowereit und ahnungslose Aufsichtsräte etwa 2012 den BER in Betrieb nehmen wollen, obwohl der wichtigste Brandschutz, Wasser von oben, nicht funktionierte? Waren sie unfähig festzustellen, was nun festgestellt ist, die Wasserleitungen zu Bedienung der Sprinkler sind im Durchschnitt zu klein, die Wasserdrucksysteme unzureichend? Das glaube wer wolle! Richtig ist wohl: Weder Marks noch Mühlenfeld wissen bis heute, wie umfangreich der Baupfusch ist und was nicht bekannt oder nicht benannt demnächst auch noch ans Licht kommt als Gründe für die nächste Terminverschiebung. Sie haben die BER Probleme nicht im Griff, weil sie nichts vom Flughafenbau verstehen und nicht begreifen wollen, wie lukrativ für am BER beteiligte Unternehmen der Pfusch und das fehlende Controlling ist.

Es darf gewettet werden, wann sich als Nächstes herausstellen wird, dass die gesamte Steuerung der Brandschutzanlage, inbegriffen des Türschließungssystems und der Sprinkleranlagen, nicht funktioniert.
 

 Ohne Tests keine Wahrheit
 
Ob Toiletten, Wasseranschlüsse, die jahrelang vor sich hin verkalkten, die gesamte inzwischen uralte IT- Installation für Check In  und Check Out (2010 installiert) nicht auch Schrott sind wegen Überalterung, ist noch keiner Praxisprüfung unterzogen worden. Gelassen darf man darum die Realtests mit 10 000 notwendigen Komparsen, Testläufe, Genehmigungs- und Abnahmeverfahren abwarten.

Dann kommt der ganze Pfusch, die Fehlplanung, nicht nur der Brandschutzanlage, ans Tageslicht.

Die zwischenzeitlich zugegebene Fehlplanung des zu kleinen Gepäckbändersystems, die massenhaft fehlenden Check In Counter, die katastrophalen Straßen– und Schienenverkehrsanbindungen, fehlende Flugzeugabstellplätze in Folge des Baus des provisorischen Regierungsflughafens sind die nächsten K.o.-Kriterien für den nicht funktionierenden BER.
 
Was denn noch
 
Jetzt fehlt nur noch die Erkenntnis, nach der die Sicherheitskontrollen auch überholt sind, weil moderne Systeme zur Personen- und Gepäckdurchleuchtung Standard sein müssten. Warum die Forderung des ROTROTGRÜNEN Berliner Senats nach Unisex Toiletten am BER noch nicht angekommen ist, bleibt abzuwarten. Denn: diese neue Verrücktheit von Gender-Ideologen der Koalition soll in allen öffentlichen Gebäuden ungesetzt werden. Solche Unisex Toiletten am BER würden doch allen ankommenden Fluggästen beim Betreten Berliner und Brandenburger Bodens signalisieren: Im modernen Berlin sind Geschlechterprivilegien abgeschafft.

Da ist dann auch noch der ergänzende Berlin-Werbehinweis: Berlin Hauptstadt der Toleranz durch Gleichberechtigung von Schwulen, Transgendermenschen, Männlein und Weiblein durch Aufhebung der Geschlechterbezeichnung Pflicht. Also Hinweisschilder, Piktogramme, Texte zu BER Erklärungen, Texte für Durchsagen, bitte auch noch geschlechtsneutral darstellen und formulieren. Nur  so kann das moderne Berlin gleich bei Ankunft am BER propagiert werden.

 
Die Heuchler kommen aus dem Loch
 
Es passt: Die CDU in Berlin und Brandenburg, glühende Protagonistin eines BER am falschen Standort, entdeckt aus dem Hintergrund nun die Fehlleistungen Ihrer Brüder im BER Geist. Heuchlerisch zeigen sie jetzt auf, wo ihre ehemaligen Koalitionspartner nun alleine das BER Desaster verantworten sollen, zu dem sie über 20 Jahre einen Beitrag geleistet haben. Jetzt stellen sie selbst die Schließung von Tegel in Frage, um sich vorbeugend vom kommenden  Desaster bis zu einer Inbetriebnahme des BER verabschieden zu können.  Sie demonstrieren so, dass man nie glauben durfte, was sie zum BER schwätzten.
 
Redaktion NA