KomZukber230718

Den Jammerern ins Gebetbuch

Jeder, der noch bei Trost ist, kann über das Versagen der Flughafengesellschaft (FBB) und des verantwortlichen Aufsichtsrats, über die Kontrollverweigerung der Gesellschafter und die ausbleibende parlamentarische Kontrolle des BER Chaos nur noch lachen. Das Jammern, die wenig schamhaften Forderungen an die Fluggesellschaften, namentlich Lufthansa (LH), doch unverzüglich Berlin mit mehr Langstreckenfügen zu bedenken, muss er als Irreführung und Heuchelei einordnen.

Berufene und Unberufene leugnen weiterhin die Ursachen für Chaos und Versagen und verschleiern mit ihren Forderungen die Wirkungen aus der Standortfehlentscheidung, den BER in Schönefeld zu bauen. Von Anfang an und aktuell ein Projekt, das in Chaos und Finanzierungsschwierigkeiten versinkt, ein Flughafen der nicht fertig wird!

Was bilden sich die Jammerer aus Politik und „Berliner Wirtschaft“, an der Spitze ausgerechnet Kieker, Chef von „visitBerlin“ ein, wenn sie sich über Fluggesellschaften her machen, die aus wirtschaftlichen Gründen von Berlin aus keine Langstreckenflüge organisieren, weil diese sich nicht rechnen? War es nicht ausgerechnet Kieker, der als vormaliger Herold der Flughafengesellschaft (FBB) auf Teufel komm raus Billigflieger (LCC) angeworben hat und damit wesentlichen Anteil daran hatte, dass die Flughäfen Tegel (TXL) und Schönefeld (SXF) heute mit einem LCC–Anteil von 60% Kapazitätssteigerungen herauf beschworen haben, die das Berliner Flughafensystem verstopfen und den Ewigkeitsbau BER als Fehlplanung bestätigen.
Zugleich wird der Berliner Flughafenverkehr sich nie wirtschaftlich tragen, sondern dem Steuerzahler immer auf der Tasche liegen.

Mit dieser Fehlplanung und dem Bau am falschen Standort gibt es keine Zukunft für Wachstumsentwicklung, insbesondere für das Segment Langstreckenflüge am Berliner Luftverkehrsmarkt.

Fakten

Aktuell ist die Zahl der Interkontinental-Verbindungen in den vergangenen zwanzig Jahren um 76 Prozent gesunken. 1998 gab es in Schönefeld und Tegel zusammen noch 25 Langstreckenflüge. Mit nur noch sieben Verbindungen habe es bereits 2004 einen ähnlichen Tiefpunkt gegeben wie jetzt.
So berichtet das Fachmagzin „Airliners“. Zitat: „Airliners“ führt den Rückgang vor allem auf das Marktende erst von LTU, das von Air Berlin geschluckt worden war, und dann auf das Aus von Air Berlin selbst zurück. Flughafenchef Engelbert Lütke Daldrup (ELD) will, wie berichtet, gegensteuern und Gesellschaften nach Berlin locken, die Langstreckenflüge anbieten“.


Es klingt wie Hohn, dass ELD Gesellschaften nach Berlin „locken“ will, die Langstreckenflüge anbieten. Die Jammerer, an der Spitze ELD, verschleiern, dass Fluggesellschaften die Langstreckenflüge betreiben, dies nur an Flughäfen tun, die in dreifacher Hinsicht Perspektiven für Langstreckenflüge bieten.

  • Es geht um Passagiere, die Langstrecken nutzen und Potenz bieten, die Erste und die Businessklasse nutzen.
  • Zum Zweiten müssen die Flughäfen Servicestandards bieten, die die Abfertigung auch von Großraumflugzeugen sichern.
  • Hinzu kommt zum Dritten, dass die Langstreckenflüge ihre Funktion nur dann effektiv sichern können, wenn sie An– und Abflüge von Drehkreuzen (HUBs) tätigen. Berlin erfüllt mit oder ohne BER keine dieser Bedingungen.

Gesundbeter und Faktenleugner

„Flughafenchef“ Engelbert Lütke Daldrup (ELD, SPD), der Aufsichtsrat und die Gesellschaftervertreter der Regierende Bürgermeister Müller (SPD) und Ministerpräsident Woidke (SPD) wollen sich und der Öffentlichkeit weißmachen, dass mit dem Kapazitätsausbau nach Masterplan des noch nicht in Betrieb befindlichen BER die Bedingungen auch für Langstreckenflüge erfüllt würden. 58 Mio. Passagiere/Jahr sollen dann ab 2030 vom „Single Airport BER“ mit zwei Start– und Landebahnen, bei 18 Stundenbetrieb (eingeschränkter Nachtflug) Fluggesellschaften „verführen“, Langstreckenflüge und Drehkreuzfunktion in Berlin zu praktizieren. Da stellt sich die Frage, für wie dumm halten diese Flughafenlaien die Fluggesellschaften und das Publikum.

Der Masterplan ist Hirngespinst und keine Garantie für zahlungskräftige Langstreckenflieger, die es in Berlin nicht ausreichend gibt. Und mit zwei Start- und Landebahnen soll die Kapazitätsbewältigung gesichert werden. Vor den kommenden Landtagswahlen soll verschleiert werden, dass zwei Start- und Landebahnen für den Masterplan Ausbau ein Witz sind, der erst nach den Wahlen aufgrund dann „angeblich neuer Erkenntnisse“ durch Planung und Bau einer dritten Start– und Landebahn ad absurdum geführt werden wird.

Zur Erinnerung

Man muss die Jammerer daran erinnern, dass sie es sind, die das Fehlplanungschaos und Kosten in Milliardenhöhe für den Steuerzahler verursacht haben. Sie gehören an den Pranger gestellt, bevor sie irrationale Forderungen an andere, konkret an Fluggesellschaften, stellen.

Man muss die Jammerer daran erinnern, dass sie mit ihrem Konzept Billigflieger nach Berlin für den BER eine Flughafenstruktur geschaffen haben, die die klassischen Prämienflüge verdrängt und Berlin/BER zu einem Dorfflughafen degradiert haben.

Man muss die Jammerer daran erinnern, dass heute in Sperenberg, seit wenigstens 10 Jahren, ein privatfinanzierter Großflughafen mit bis zu sechs Start– und Landebahnen als Drehkreuz mit Langstreckenflügen in Betrieb wäre, wenn nicht die Posemuckelentscheidung Standort „Schönefeld“ von politischen Dummköpfen getroffen worden wäre.

Man muss die Jammerer daran erinnern, dass Lufthansa Anfang der 90er bereit war, sein zweites Drehkreuz an einem Großflughafen „Sperenberg“ aufzubauen, davon sofort Abstand nahm, als sich die Politiker in Brandenburg und Berlin für einen Neubau in Schönefeld entschieden.

Man muss die Jammerer daran erinnern, dass Lufthansa nach Aussagen und Forderungen ihres damaligen Vorsitzenden, Heinz Ruhnau, einen BER in Sperenberg zum zweiten Drehkreuz für Lufthansa aufbauen wollte und wegen der Standortfehlentscheidung dieses Drehkreuz dann in München angesiedelt hat.

Man muss die Jammerer darin erinnern, dass sie mit der in Pleite gegangen „Air Berlin“ im Anflug von „Großkotz“ der Lufthansa zeigen wollten, was eine Harke ist. Wir brauchen Lufthansa nicht für die Langstrecke, denn Air Berlin wird am BER mit einem Drehkreuz Berlin mit der weiten Welt verbinden, so die Propaganda.

Man muss die Jammerer daran erinnern, dass der BER durch Masterplan–Spinnerei eine ewige Baustelle bleibt und über seine Zufahrten (Schiene, Straße) ein Verkehrschaos auslöst, das Passagiere und Regierungsmitglieder am zunächst provisorischen Regierungsflughafen zu Stauopfern machen wird, die ihre Flüge nicht pünktlich erreichen oder Stunden benötigen, um ihre Ziele in Berlin und Brandenburg erreichen.

Schämen und staunen

Berliner, Brandenburger und die Jammerer dürfen staunend nach China, in die Türkei, in die arabischen Staaten blicken, in denen Flughäfen in vier bis sechs Jahren gebaut werden. Flughäfen die Kapazitäten von 100 bis 150 Millionen auf bis zu sechs Start- und Landebahnen bedienen - die gleiche Größenordnung, die in Sperenberg weitsichtig geplant war. Festzuhalten noch: Die Planung für Sperenberg ist nicht am Widerstand von Bürgerinitiativen oder dem deutschen Planungsrecht gescheitert.

Gescheitert ist der Nichtbau „Sperenberg“, das Chaos BER ausschließlich an der politischen Unfähigkeit von Diepgen (CDU), Stolpe (SPD), Wowereit (SPD), Platzeck (SPD), Woidke (SPD), Müller (SPD) und an dem Totalausfall der parlamentarischen Kontrolle in Berlin und Brandenburg. Faktenignoranz, Posemuckeldenken, Publikumstäuscherei und Lügen bestimmen die Politik zum BER. Das sind die Ursachen für die Standortfehlentscheidung, die unglaublichen Kostensteigerungen (von 2 auf momentan 7 Mrd.) und für die Jammerei über den selbstverschuldeten Berliner Flugverkehrsmarkt, der ohne Zukunft ein Dorfflughafen bleiben wird, besser, ein Flughafensystem mit drei Flughäfen: TXL, SXF und BER, falls dieser überhaupt in Betrieb geht, woran alle Zweifel berechtigt sind.

Erkauft wird diese trübe Zukunftsaussicht mit der Gesundheit von Generationen von Berlinern und Brandenburgern, die unter dem gesundheitsgefährdenden Fluglärm leiden werden, für den sie auch noch Steuern zahlen müssen, weil dieses System nie wirtschaftlich wird.

Redaktion NA


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Der Kommentar auf achgut.com ist so schön - daher hier der Link an unserer Prominenten Stelle

Viel Spaß beim lesen.

http://www.achgut.com/artikel/der_sonntagsfahrer_vw_asyl_im_ber


Komkrokodielst060718

Nach wiederholtem Lärmschutzbetrug nun Krokodilstränen und
Vertuschung der Verantwortung für gescheiterte Lärmschutz Verweigerung


Das BER Chaos, die Missachtung von Recht, dem neuen Verwendungszweck des BER als Großparkplatz für unverkäufliche VW Modelle, dazu vergießen die verantwortlichen Politiker (SPD, Grüne, Linke) Krokodilstränen. Sie kaschieren ihre Mitschuld mit Appellen und Klugsch….ei.  Sie fordern endlich die Rechte der vom Fluglärm betroffenen Bürger zu akzeptieren, nachdem diese erneut eine Lärmschutzklage beim OVG Berlin (03.07.18) gegen den fortgesetzten Schallschutzbetrug gewonnen haben.

In der Sache die zweite erfolgreiche Klage, nachdem das OVG in 2013 schon den Betrug bei der Lärmschutzberechnung aufgedeckt hatte. Trotz eindeutiger Festlegung im Planfeststellungsbeschluss, nach der Fluglärm über 55 dbA nur einmal in 24 Stunden in Wohnräume eindringen darf, versuchte die FBB mit Tricks von Winkeladvokaten aus 1 fünf zu machen.

Zynisch und von der Wahrheit und ihrer Mitschuld ablenkend, erklären SPD, Grüne und Linke die in ihrem Auftrag handelnde Flughafengesellschaft (FBB) als „kleinliche Feilscher“, die versucht, den Lärmschutzbetroffenen ihr Recht abzutrotzen. Dabei wissen auch die Politiker, dass schon seit 2004 (Planfeststellungsbeschluss), seit dem offiziellen Schallschutzprogramm 2010  der Schallschutz und Lärmschutzmaßnahmen für private Häuser und sensible öffentliche Einrichtungen (KITAS, Schulen) festgeschriebenes Recht ist.

Die lärmbetroffenen Anwohner sollten um die rechtlich verbrieften Lärmschutzmaßnahmen an Häusern, der Schulen und KITAS betrogen werden, um so zu deren Lasten hunderte Millionen Euro zur Finanzierung des Bau-Chaos zur Verfügung zu haben. Immer wurde der Generalbetrug propagiert, nachdem diese Lärmschutzmaßnahmen an Gebäuden eine Schutzmaßnahme zum Gesundheitsschutz der Betroffenen sei, weil Fluglärm in den Häusern, KITAS und Schulen als Gesundheitsgefährdung damit ausgeschlossen sei.

Diese Behauptung ist eine Lüge!  Ihre Protagonisten wissen: Gegen Fluglärm gibt es keinen Schutz, weil nicht alle Häuser auf Grund ihrer Bausubstanz (z. B. Holzhäuser) geschützt werden können. Ebenso wenig geschützt werden können die Wohnaußenbereiche, Spielplätze, Schulhöfe, Gärten und Erholungsbereiche, auch in Naturschutzgebieten. Es gibt also wenn überhaupt, nur dann bedingten Schallschutz, wenn sich die Betroffenen lebenslänglich in Akustikkäfigen aufhalten, zu denen ihre Häuser umfunktioniert wurden.

Im demokratischen Rechtsstaat gibt es nur eine Macht, die für alles verantwortlich ist, was Regierungspolitik verzapft.

Die nun jammernden und Krokodilstränen weinenden Politiker aus den Parlamenten von Berlin und Brandenburg verschweigen, dass sie das Chaos, die Lügereien und Betrügereien seit Jahren abstellen konnten. Ihre zynische Jammerei ist organisierte Ablenkung von ihrer Verantwortung.

Nicht nur, dass sie als Eigentümer des Unternehmens Flughafengesellschaft (FBB) dem Treiben ihrer Vertreter (Wowereit (SPD), Stolpe (SPD), Platzek (SPD), Müller (SPD), Woidke (SPD) und den Wendehälsen der Vertreter der Linken nicht durch Parlamentsentscheidungen das Handwerk gelegt haben. Nein, von ihrer schärfsten Waffe, dem parlamentarischen „Königsrecht“ „Haushaltsentscheidungen“, haben sie nie Gebrauch gemacht.

Unterwürfig wie Abgeordnete in Scheindemokratien haben sie mit Milliarden Zusagen die Fehlentscheidungen, das BER Chaos, auch noch zu Lasten des Steuerzahlers finanziert. Ergebnis: Ca. 5 Milliarden für Eigenkapitalerhöhungen, Kredite und Bürgschaftsverpflichtungen. Die Abgeordneten haben ihre Kontrollfunktion aufgegeben und die Rolle von Schutzpatronen praktiziert und alles vertuscht, weg propagandiert, um Betroffene von Fluglärm und den Wähler zu betrügen.

Ehrenrettung

Ein Abgeordneter, fraktionslos hat über Jahre seine Pflicht wahrgenommen und sich gegen eine Übermacht von Abgeordneten eine Auseinandersetzung geleistet, die beispielhaft ist. Es war und ist der vormalige SPD Fraktionsgeschäftsführer, Christoph Schulze (Brandenburg). Für die Wahrheit, gegen Lügereien seiner vormaligen Kollegen hat er eine beispielhafte politische Karriere geopfert. Mit unzähligen Anfragen, mit mannhafter Verteidigung von Rechten der Fluglärmbetroffenen hat er auch im BER Sonderausschuss (Brandenburg) in zig Sitzungen aufgedeckt, wie verlogen auch die Regierung von Brandenburg alles durchgedrückt hat, was nur dem einen Ziel diente, den BER so oder so in Betrieb zu bekommen. Es wurde ignoriert, weil es den BER Protagonisten nicht um Wahrheit geht, sondern ausschließlich um politische Ziele, die das eigene Land und die eigenen Bürger  zu Opfern verurteilt.

Fakten

Anspruch auf den sogenannten Schallschutz haben unbestritten ca. 26.000 Haushalte in Brandenburg und Berlin. Ca. 21.000 Eigentümer haben Anträge auf Schallschutz gestellt. Nach Aussagen der FBB sollen unter 20.000 von der FBB anerkennende Zusagen zur Finanzierung von Schallschutzmaßnahmen erhalten haben.
Erst ca. 3.000 Haushalte haben diese Zusage in Anspruch genommen und Schallschutzfenster, Dämmungen und Lüfter eingebaut. Der Skandal über den europaweit besten Schallschutz (so die Propaganda) macht sich an zwei Fakten fest. 6000 der betroffenen Häuser sind nicht  vor dem gesundheitsgefährdenden Lärm zu schützen, nach bisherigen Feststellungen. Wie hoch die Zahl der nicht schützbaren Häuser wirklich ist, kann erst festgestellt werden, wenn alle 26.000 Anträge abgearbeitet sind. Nicht auszuschließen ist es, dass dann bis zu 10.000 Häuser nicht geschützt werden können.

Unstrittig ist, mit Kosten von 30% ihres Verkehrswertes  sind sie nicht mit Schallschutzmaßnahmen zu schützen. Für die so eingestuften „Schrottimmobilien“ erhalten die Eigentümer 30% des Verkehrswertes, von der FBB als Verursacher als Entschädigung für ein nicht geschütztes Gebäude, in dem auch zukünftige Generationen ohne Schutz leben sollen. Zynisch wird empfohlen diese 30% für Schallschutz zu nutzen und da, wo er mit diesem Angebot nicht realsiebar ist mit eigenem Geld sicherzustellen.

Wieder musste Recht durch Klage durchgesetzt werden

Im konkreten Streitfall, der Klage Betroffener, des BVBB und des Eigentümerverbandes (Verband EigentümerGrundstücksnutzer) vor dem OVG wurde auch noch bewiesen und vom Gericht anerkannt, dass wahrscheinlich in tausenden von Fällen die FBB Schallschutz abgelehnt oder minimiert hat weil die abgelehnten Häuser keine Baugenehmigung hätten, zu niedrige Decken, Wohnräume wie Küchen oder Flure nicht schützenswert seien. Dieser fortgesetzten Methode des Betrugs hat das Gericht nun den Riegel vorgeschoben. Konsequenz: Zum einen müssen die vermeintlich abgewickelten Schallschutzzusagen neu überprüft werden. Zum zweiten muss die FBB ihre Betrugspraxis für alle weiteren noch zu bearbeitenden Anträge aufgeben und im Sinn der Gerichtsentscheidung bearbeiten. Das Theater, die Qualen für Betroffenen gehen also weiter.

Ein unverantwortliches Versäumnis

Bis heute in der Schweigespirale ist die Gesundheitsgefährdung, sind die Einschränkungen der individuellen Entwicklungsmöglichkeiten von Generationen von Kindern die in Schulen, KITAS und ihrem Aufenthalt im Freien mit 450.000 Überflügen/Jahr, oder minütlich, belästigt werden.

Brutal werden sie einem gesundheitsgefährdenden Fluglärm ausgesetzt. Zynisch sollen sie von dieser Gefährdung bewahrt  werden, indem diese Einrichtungen zu Akustikkäfigen mit Zwangsbelüftung und CO Messung ausgestattet werden. In Erholungspausen, beim Spiel in Außenbereichen werden sie dann einem Fluglärm zwischen 55dBA und 85 dBA ausgesetzt.  Sollen sie sich erfreuen über Flugzeuge die in 200m bis 350m Höhe über ihren Köpfen fliegen? Diese „Zukunft“ ist der größte Skandal aus den Folgen des BER in Betrieb. Die Schwächste und Schützenwertesten – die Kinder haben die größte Last zu tragen. Die Größe des Skandals ist die Tatsache, dass weder die politischen Verantwortlichen, Lehrpersonal noch die betroffenen Kommunen auch nur den Versuch unternommen haben, diesem Skandal durch Widerstand und beschreiten des Rechtswegs ein Ende setzen. Man darf gespannt sein, wann auch hier wieder Krokodilstränen vergossen werden.

Noch warten die Verantwortungslosen auf das Einschreiten von Medizinern und Eltern, die erkennen, wie Politik auch hier versagt, weil sie die Folgen ihrer Standortfehlentscheidung und ihrer Rücksichtslosigkeit,mit Milliarden den BER doch noch in Betrieb zu bringen. Denn die Praxis soll weitergehen. Ohne Rücksicht auf Grund– und Menschrechte soll der Flugbetrieb BER durchgesetzt und durchgewurschtelt werden. Diese Politik ist der größte Beitrag mit dem Politik, unsere demokratische Rechtsordnung verhasst gemacht wird. Diese Politik ist ein Förderprogramm für Rechts– und Linksradikale, für die AfD und Resignation.


Redaktion NA