Nicht nur am BER werden wir betrogen

Wer gestern auf ARTE die Sendung "Staatsgeheimnis Bankenrettung" gesehen hat wurde in seinem
Misstrauen gegenüber Regierung, Banken, Europawahn und EZB voll bestätigt.

Sehr sehenswert und man muss seinen Abgeordneten sowie die Regierung fragen warum
sie der eigenen Bevölkerung ständig Mist erzählt.

Ehrlich ist niemand von dieser Bande - die Bevölkerung soll dumm gehabten werden und glauben
was die Statisten des Großkapitals ihren Wählern erzählen - die Souffleure sitzen in der EU, der EZB und im IWF.

Klicken Sie HIER für den Link.


Werner Gerhardt

Pressemeldung der CDU Brandenburg

"Die CDU - Abgeordneten des brandenburgischen Landtags, Dr. Saskia Ludwig, Ludwig Burghard und Danny Eichelbaum haben bei der Abstimmung über das Volksbegehren "blank gezogen". Weil -so ihre Begründung- zur Zustimmung des Ergebnisses des Volksbegehrens, ein Nachtflugverbot die direkte Folge der falschen Standortentscheidung ist, muss MP PLatzeck jetzt die Konsequenzen ziehen und ein Nachtflugverbot zwischen 22:00 Uhr und 6:00 Uhr im Sinne des  Ergebnisses des Volksbegehrens, umsetzen. Es geht, so ihr Petitum, um die Gesundheit der Betroffenen mit Vorrang vor wirtschaftlichen Interessen. Sie lassen bei ihrer Forderung keine Tricksereien durchgehen und stellen ausdrücklich fest, dass rechtlich mit einem Planergänzungsverfahren (Nachtflug) die Landesregierung im Sinne des Volksbegehrens handeln kann ohne den Segen des Bundes oder Berlins einzuholen.

Neue Aktion (NA) hält diese Entscheidungsbegründung für Konsequent. Sie macht deutlich, dass der BER am Standort Schönefeld keine Zukunft hat und Platzeck, Wowereit, SPD, Linke und die Berliner CDU mit ihren Täuschungsmanövern zur Begründung des BER in hoffnungslosem Begründungszwang sind. Nicht nur die Folgen des Fluglärms sind unerträglich. Die Folgen des Baupfusches und der Fehlplanung sind auf absehbare Zeit nicht zu bewältigen. Schlimmer noch wird das Finanzierungsproblem. Nach den jetzt von der EU genehmigten Krediten in der Größenordnung von 1,2 Mrd. wird Platzeck nun verantwortlich für die zusätzliche Beschaffung von weiteren 1,5 bis 2,0 Mrd. die notwendig sind um den BER irgendwann in Betrieb nehmen zu können.
Darüber wie Platzeck im hierfür anstehenden Genehmigungsverfahren (Beihilfeverfahren) den Brüsseler Beamten erklären will, dass die Flughafengesellschaft als normaler Unternehmer Zins und Tilgung von 4 - 5 Mrd. Kredit verdienen soll wird in Brüssel ebenso gefeixt wie in Berlin".


Hier die Presseerklärung:
2013_02_27_Nachtflugverbot von 22 Uhr bis 06 Uhr Mehr…lesen

Wir sind dagegen

Der geniale Spruch des italienischen Komikers Grillo hat ihm rund 25% der Wählerschaft eingebracht.

Ohne jedes Parteiprogramm - nur mit dem Spruch "Wir sind dagegen" macht Grillo die großen Bündnisse platt, bzw.
das Land unregierbar.

Wenn das eine Matrix für Deutschland wäre, muss wirklich überlegt werden eine Partei nach diesem Muster zu gründen.

Immerhin kann sich mit dem Spruch nahezu jeder identifizieren - der Bildungsbürger findet sicher genauso etwas wo er dagegen sein kann,
wie der Schulabgänger der 7. Klasse der Schwierigkeiten hat seinen Namen zu schreiben.
Da es kein Programm gibt kann sich jeder genau das zurechtlegen wo er dagegen ist - passt doch.

Der Spruch ist universell und daher so genial.

Noch schnell losschlagen mit der Gründung - denn im Herbst gilt es - Gründe für dagegen gibt es wahrlich genug.

Und auf Länderebene?
2014 sind Wahlen in Brandenburg - höchste Zeit in die Gründungsphase zu gehen wenn man , wie Grillo, die hiesige Parteienlandschaft
aufmischen will .


Immerhin wissen wir ganz genau wo wir dagegen sind ! Das ist mehr als bei den aktuellen Politikern vorausgesetzt werden kann.

Werner Gerhardt







Durchsichtiges Manöver

Platzek weiß natürlich genau, dass es noch sehr lange dauert bis irgendwas Positives am BER, z.B. ein endlich
tragfähiger Eröffnungstermin, genannt werden kann.
Nun hat er das Problem das 2014 Wahlen in Brandenburg sind. Da kann man sich schon  mal langsam als "Robin Hood" der
Verlärmten darstellen, das macht durchaus Sinn aus seiner Sicht.
Klappt es nicht weil die anderen beiden Partner nicht mitspielen, kann er sagen - ich wollte ja, aber........... und mit dem Finger in Richtung
Berlin und Bund zeigen. Er ist auf jeden Fall der "Gute".
Klappt es nur teilweise und es wird ein bisschen mehr Ruhe vorn und hinten versprochen kann er sagen - das war aufgrund meines Vorstoßes, meine
Initiative - auch hier steht er als "Guter" da, der das "Machbare" rausgeholt hat.
Sollte es sogar klappen- was wenig wahrscheinlich ist -  dann wird er richtig auflaufen und sich brüsten sich "durchgesetzt" zu haben gegen Berlin und 
Bund - hier würde er sogar hervorragend dastehen.

Das Wichtigste aber - die Standortdiskussion rückt aus dem Blickfeld - das ist das eigentliche Ziel. Niemand darf vergessen, dass Nachtruhe ( siehe FFM ) ohnehin ein
wackeliges Ding ist.
Das Grundübel ist der falsche Standort. Wir müssen die Aufgabe wahrnehmen dies immer wieder zu betonen und die Diskussion genau hierauf zu lenken.  

Es wird keine Ruhe geben an diesem Standort - das darf nicht vergessen werden. Die Neuplanung ist unser Ziel und alle Experten sind der gleichen Meinung. Wenn
die Region überhaupt noch eine Rolle im weltweiten Luftverkehr spielen will dann muss ein echter Zentralflughafen her - siehe unser NNK auf diesen Seiten.

Das am Ende mit allem Zipp und Zapp rund 10 Milliarden für einen "Dorfflughafen" ausgegeben werden mag ich nicht glauben - glaube aber das wieder einmal politisch
opportune Nebelkerzen geworfen werden, um die wahren Absichten zu verschleiern - wobei die Politik in Brandenburg das Wahljahr 2014 bereits im Blick hat.


Neue Aktion
Werner Gerhardt Mehr…lesen

Faulenbach da Costa im SWR-Interview

"Flughafenplaner Faulenbach da Costa liest im "SWR" nicht nur den BER . Versagern die Leviten.
Auch dieses Interview belegt die Fehlentscheidungen des FBB - Aufsichtsrates von Anbeginn der Standortentscheidung zum Bau des Großflughafens für die Region Berlin/Brandenburg, bis zu Personalentscheidungen aktuell. Wie der FBB - Aufsichtsrat dazu kommt einen pensionierten "Flughafenchef, Bender vom FRAPORT, zum Krisenmanager für die Lösung der Planungsprobleme und des Baupfusches als Berater zu verpflichten, oder einen Tunnelbauer mit zweifelhafter Expertise als Manager zu installieren, bleibt sein Geheimnis. Ebenso geheimnisvoll ist die Funktion eines Staatssekretärs Bretschneider als Oberkontrolleur in allen Fragen die den BER betreffen. Ich habe Prokura verkündete Bretschneider dann auch schnell. Das auch er keinen blassen Schimmer von den Problemen hat, die zur Lösung anstehen, ist durchaus erwähnenswert.

Immerhin liegt nun der Verdacht nahe, dass man nicht auf die Idee gekommen ist, den Planer und Flughafenarchitekten Faulenbach da Costa, mit internationaler Erfahrung, zu beauftragen, weil der schon vor Monaten das ganze Desaster und die Gründe öffentlich gemacht hat.
Es ist eben eine immer wieder gemachte Erfahrung, dass schwache Persönlichkeiten sich dadurch auszeichnen, dass sie die Wahrheit nicht ertragen können wenn dadurch eigene Fehler aufdeckt werden. Dabei wird regelmäßig verkannt, dass es die Befassung mit der Wahrheit und der Mut zu offenem Denken ist, der zu sachgerechten Lösungen führt. Im Klartext: Faulenbach da Costa wurde vor Monaten "verspottet" von Politikern die heute in der eigenen Arroganz "versoffen" sind. Dabei sollten sie wissen, dass sie eine Chance haben aus ihrer Arroganz und Ignoranz auch richtige Schlussfolgerungen zu ziehen. Richtig wäre, sich nicht von "Beratern" beraten zu lassen, die vielleicht etwas vom Betrieb eines Airports, nichts aber von Flughafenplanung und Bau verstehen. In Erkenntnis und Wahrnehmung ihrer Chance kämen sie dann sehr schnell auf die Idee einmal bei Faulenbach da Costa anzufragen.

Warum es sich eine solche Anfrage  lohnen würde begründet sich in dem Interview, das Faulenbach da Costa dem SWR am 14.02.2013 gegeben hat"..



Hier das Interview des SWR mit Dieter Faulbach da Costa

Doof sein, oder nicht sein……..

Gestern in der Sendung Frontal21 wurde sehr schön bestätigt welche Parallelen Stuttgart21 zum BER aufweist.
Dort werden es wohl mind. 6,8 Milliarden ( für einen Bahnhof !!!!!!!!), hier werden es mit Sicherheit über 10 Milliarden, wenn
man mit diesem Unsinn fortfährt.
Interessant war die Einspielung von Frontal21 aus 2010 in dem Bahnchef Grube bereits die richtigen Zahlen und die Unfinanzierbarkeit
vorgehalten wurden. Er kanzelte die Fragestellerin ab als wohl besonders Schlaue die alles besser weiß.
Umgekehrt stellt sich also aus heutiger Sicht die Frage- Wie doof ist Grube?
Er wurde gewarnt, der Bundesrechnungshof hatte die richtigen Zahlen errechnet, trotzdem wurde der Bericht offensichtlich bewusst ignoriert.

Die Frage ist also durchaus berechtigt, wenn er anderseits Leuten die richtig lagen, Besserwisserei und Oberschlauheit vorwirft.

Beim BER stellt sich die gleiche Frage zum - inzwischen geschassten Schwarz - aber auch der Aufsichtsrat kannte mit Sicherheit die wahren Zahlen,
auch wenn munter weiter geleugnet wird. Glaubhaft ist keiner der Akteure.
So bleibt das Gefühl das nach dem Prinzip: Ist der Ruf erst ruiniert ……………. weiter gemurkst wird, ohne Rücksicht auf Kosten und Wirtschaftlichkeit.

Wir werden sehen wann die 10 Milliardengrenze durchstoßen wird. Ich erinnere daran, dass die Vorlaufkosten von ca. 1,5 Milliarden ständig verschwiegen werden, somit
sind wir bereits jetzt bei rund 6 Milliarden angekommen. ( 2009 sollte der BER lt. Wowereit noch 2,4 Milliarden kosten- natürlich ohne Vorlaufkosten, die wurden immer verschwiegen ). Rechnet man die ohne Sinn und Verstand abgeschlossenen Hochzinskredite ( immerhin auf 20 !! Jahre ) hinzu und damit die
völlig unnötigen Zinszahlungen in Milliardenhöhe, sowie den Finanzbedarf der noch zu beziffern ist wegen Umbau, Verzögerungen, Schadenersatz usw,usw. dann wird die 10 Milliardengrenze locker geknackt - wenn nicht doch noch ein Funken Vernunft bei den Verantwortlichen übrig ist und sie das Projekt an diesem Standort begraben, das bestehende Gebäude umnutzen und eine Neuplanung mit Privatinvestoren z.B. in Sperenberg beginnen.

Die Parallelen zu Grube - Die Leute die es immer schon wussten als Besserwisser und Oberschlaue abzutun, gilt auch am BER - von Wowereit gibt es da sehr schöne Beispiele.
Mein Lieblingsbeispiel stammt aus dem Mai vorigen Jahres, wenige Tage vor Verkündung der xten Verschiebung. Er sagte in die Kamera, auf die Probleme angesprochen: "Aber der Flughafen ist doch fast fertig". Entweder ist er dreist, oder einfach nur dumm. Beides disqualifiziert ihn als Bürgermeister von Berlin.

Es darf allerdings bezweifelt werden, das sich die Verantwortlichen ohne einen gewaltigen Tritt in den Hintern bewegen - also nehmen wir schon mal Anlauf.


Hier geht es zum Frontal21 Beitrag vom 12.2.13


Die Redaktion "Neue Aktion" ( NA ) Mehr…lesen

Stuttgart21 Matrix für den BER

Das was gerade mit dem Projekt "Stuttgart21" geschieht kann eine Matrix für den BER sein.
Vieles von dem, was Stuttgart 21 ins straucheln gebracht hat, trifft auf den BER in gleicher Weise zu.

Die finanzielle Nonchalance der Verantwortlichen, das Chaos bei Planung und Terminplanung und vor allem
die Akzeptanz beim Bürger.
All das trifft in gleicher Weise auf den BER zu - wobei hier die Dimension der Gesundheitsschäden an der Bevölkerung und
die Gefahr für Umwelt und Mensch, nicht zuletzt durch Havarierisiken, in dicht besiedeltem Gebiet noch hinzu kommt.

Der BER an diesem Standort wird aufgrund der explodierenden Kosten und der fehlenden Möglichkeit der Ausdehnung ein
wirtschaftliches Milliardengrab und auf ewig am Tropf der Steuerzahler hängen.

Nur ein sofortiges Umdenken, eine Neuplanung an einem geeigneterem Standort ( siehe hier ) kann das Ruder noch herumreißen.
Noch ist es nicht zu spät. Die Politik ist aufgefordert den begangenen Fehler mit dem Standort Schönefeld zu beheben und mit privaten Investoren
einen Flughafen an einem geeignetem Standort zu bauen - machen müssen sie es und zwar jetzt!

Hier der Link zur "Matrix" BER

Redaktion "Neue Aktion" ( NA ) Mehr…lesen

Amann´s "Kriegserklärung"

Das ist der Hammer !
lesen Sie diesen Brandbrief des BER-Technikchefs Amann. Schonungslos wird hier aufgelistet welche Schrottimmobilie in Schönefeld in den Sand gesetzt wurde.
Die Unfähigkeit des AR kann deutlicher kaum geschildert werde. Man fragt sich unwillkürlich, wann überhaupt so etwas wie Kontrolle stattgefunden hat.
Und beide, Wowereit und Platzeck, sind noch im Amt, obwohl beide Herren wegen erwiesener Unfähigkeit längst von Hof gejagt sein müssten - aber es gibt ja noch Hoffnung.

Fordern Sie die Aufgabe und Nachnutzung dieses Pleiten, Pech und Pannenprojekts - ebenso wie Stuttgart 21 wird das ein Milliardengrab für den Steuerzahler, ohne die geringste Chance auf Gewinn. Dafür kann permanenter Ärger und null Akzeptanz an diesem Standort garantiert werden.

Hier geht es zum Brandbrief


Redaktion "Neue Aktion" ( NA )

Scotty, beam me up !

Es ist immer die alte Leier - verschweigen, vertuschen, verharmlosen - um dann doch den von Anfang an sichtbaren "worst case" zugeben zu müssen.
Die Taktik ändert sich nie, ist und bleibt aber dämlich.

Erst hieß es - natürlich muss nicht am BER umgebaut werden, wir kriegen das mit ein paar Eingriffen in den Griff. Bei solchen Aussagen war schon immer höchste Skepsis angebracht wenn es am BER verkündet wurde.

Und nun?

Doch Umbau weil - wen wunderts - die Entrauchung nicht in den Griff zu bekommen ist. Kein Wunder , wenn man - entgegen aller physikalischen Gesetze, Rauch nach unten führen will, anstatt, wie überall auf der Welt, nach oben.

Wieviel Steuergeld muss eigentlich noch verschwendet werden, um diesen untauglichen, unwirtschaftlichen und unmenschlichen Flughafen irgendwann in diesem Jahrtausend vielleicht der Bestimmung zu übergeben?

Es ist wahrscheinlich, dass dann nicht mehr geflogen, sondern gebeamt wird, wenn das so weitergeht.

Wann begreifen die Verantwortlichen Politiker endlich, dass es - genau wie bei Stuttgart21- nie dazu kommen wird, dass hier am BER Geld verdient werden kann. Verbrannt, ja - aber verdienen nie im Leben. Das wird auf Jahrzehnte ein Milliardengrab über Verlust-Ausgleichszahlungen - Steuergeld, versteht sich.

Jetzt mit der Neuplanung zu beginnen und den BER in ein tragfähiges Nachnutzungskonzept zu überführen ist das Gebot der Stunde. Hier nachzulesen wie es gehen kann.

Wir fordern:
Seht endlich ein - das wird nix, das ist Murks und bleibt Murks höchstens verschlimmbessern ist noch drin.

Redaktion Neue Aktion ( NA ) Mehr…lesen

Schön zu lesen

Ein herrlich geschriebener Artikel.
Passt so ziemlich für jedes Projekt, wo unsere Politikerbauexpertenversager die Finger drin haben und Steuergeld
mit vollen Händen zum Fenster rauswerfen - ohne jegliche Verantwortung dafür zu übernehmen - versteht sich.

http://www.berliner-zeitung.de/kultur/staatsoper-berlin-sanierung-der-staatsoper-aehnelt-ber-debakel,10809150,21638652.html


Und noch was zur Suche nach dem Schwarz-Nachfolger.
Ich bin mir gar nicht sicher das es Satire ist.

http://www.kojote-magazin.de/2013/suche-nach-neuem-ber-chef-lost-dramatische-massenflucht-von-flughafen-experten-aus/7606/

Suche nach neuem BER-Chef löst dramatische Massenflucht von Flughafen-Experten aus
Learjet_GFD
Verfolgungsdruck: Flughafenmanager verlassen Deutschland
kojote/BERLIN, 05.02. - Dutzende Manager, die für den Chefposten des BER-Flughafens in Frage kämen, sind in der Nacht zu Dienstag überstürzt ins Ausland geflohen. Andere sind untergetaucht oder leugnen ihre Identität.
Schnell hatte sich Montagabend in der Luftfahrtszene die Ankündigung von BER-Aufsichtsrat Platzeck herumgesprochen, man wolle nach der Absage des Wunschkandidaten Wilhelm Bender weiter einen neuen Chef für den Hauptstadtflughafen suchen. Nicht einmal eine Stunde später startete vom Flughafen Düsseldorf ein Charterflieger mit unbekanntem Ziel – mit 19 Flughafen-Experten aus allen Bundesländern an Bord. “Der Verfolgungsdruck ist einfach zu groß geworden”, lässt sich einer der Exilanten zitieren. Zeugen berichten, die teils nur mit Pyjamas bekleideten Männer seien in letzter Sekunde zu dem startbereiten Flugzeug gerannt.
Die wenigen im Land gebliebenen Kandidaten für den Chefposten seien entweder abgetaucht oder leugneten ihre Identität, berichten Insider. Einem Reporter gegenüber behauptete etwa ein 65-Jähriger, der noch bis Dezember zehn Jahre lang einen süddeutschen Großflughafen geleitet hatte, er habe “nie im Leben etwas mit Flughäfen zu tun gehabt.” Ein anderer berichtete mit verstellter Stimme am Telefon, er habe zuallererst Frau und Kinder an einen sicheren Ort gebracht: “Um Platzecks Häschern kein Druckmittel in die Hand zu geben!”

Was ist hier los?

Die Uni Düsseldorf entzieht Schavan den Doktortitel - auch nicht wirklich hilfreich im Wahljahr - für die CDU

Der BER erweist sich als nicht überschaubares Milliardengrab der wohl locker die 10 Milliarden sprengen wird - und nie wirtschaftlich betrieben werden kann- wenn er denn jemals betrieben wird.

Stuttgart 21 steht auf der Kippe - eben weil die Wirtschaftlichkeit angezweifelt werden muss - da zu teuer. ( Hallo BER !!! )

Die Elbphilharmonie sprengt jede Vorstellung an Kostenexplosion. Verantwortlich? Natürlich Niemand.

Die Deutsche Bank eilt von Skandal zu Skandal - und lässt ordentlich Federn beim Gewinn.

Die Commerzbank wackelt -- wieder mal - trotz Milliardenspritze vom Steuerzahler.

Im Fussball wird, was Wetten angeht besch…… was das Zeug hält.


Was ist hier eigentlich los? In was für einer Bananenrepublik leben wir eigentlich?

Gibt es überhaupt noch Politiker die irgendwas im Griff haben - mal abgesehen von ihrer eigenen Versorgung?
Mehr…lesen

Gutachten von 1993 verfügbar

Wir bieten auf unseren Seiten im Downloadbereich die Zusammenfassung der Gutachten zum BER an. Die Zusammenfassung stammt aus 1993. Wer diese Seiten liest muss zu dem Schluss kommen, dass nur ein Standortwechsel hilft den BER-Knoten zu lösen.
Das NNK ( Nachnutzungskonzept ) ist der Weg der aufzeigt wie es geht. Ein Festhalten an Schönefeld zeugt von einem schweren Realitätsverlust und ist menschenverachtend.

Piraten Anfr. Einahmeverluste BER

Eine Anfrage von Martin Delius ( Piraten ) zu den Einnahmeverlusten durch die
diversen Verschiebungen am BER und die typische Wowi-Antwort., das er genau weiß das er
nichts weiß.
AnfPirVerlu Mehr…lesen

BER - der Selbstbedienungsladen

Unglaublich, mit welcher Unverfrorenheit summen an Versager bezahlt werden.
Wahrscheinlich wurde es schon als "Erfolg" gewertet, wenn die Herren in ihren Büros anwesend waren - daher die "Erfolgsprämien".

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Drucksache 17

Kleine Anfrage
17. Wahlperiode
Kleine Anfrage des Abgeordneten Oliver Höfinghoff (PIRATEN) vom 13. Dezember 2012 (Eingang beim Abgeordnetenhaus am 14. Dezember 2012) und Antwort

BER-Debakel XXXV: Erfolgsprämien für schlechte Flughafen-Manager?

Im Namen des Senats von Berlin beantworte ich Ihre Kleine Anfrage wie folgt:
Die Beantwortung beruht teilweise auf Angaben der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB).
Frage 1: In welcher Höhe bewegten sich die Erfolgsprämien für die Mitglieder der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in den Jahren von 2006 bis 2012? (Bitte aufschlüsseln nach Jahr, Name des Empfängers und Höhe der jeweiligen Summe.)
Antwort zu Frage 1: Es wird auf die in den Geschäfts- berichten veröffentlichten Zahlen verwiesen, in denen auch die Gesamtbezüge der Geschäftsführung und seit 2010 auch die Aufschlüsselung nach den einzelnen Geschäftsführern, den Grundvergütungen und den erfolgsabhängigen Vergütungen veröffentlicht sind:
Geschäftsbericht 2011: Gesamtbezüge 854.000 € (Grundvergütung, erfolgsabhängige Vergütung, Altersversorgung und sonstige Bezüge für Herrn Prof. Dr. Schwarz und Herrn Dr. Körtgen) Herr Prof. Dr. Schwarz: 37.000 € erfolgsabhängige Vergütung Herr Dr. Körtgen: 34.000 € erfolgsabhängige Vergütung
Geschäftsbericht 2010: Gesamtbezüge 843.000 € (Grundvergütung, erfolgsab- hängige Vergütung, Altersversorgung und sonstige Bezü- ge für beide Geschäftsführer) Herr Prof. Dr. Schwarz: 50.000 € erfolgsabhängige Vergütung Herr Dr. Körtgen: 45.000 € erfolgsabhängige Vergütung
Geschäftsbericht 2009: Gesamtbezüge 796.000 € (Grundvergütung, erfolgsabhängige Vergütung, Altersversorgung und sonstige Bezü- ge für beide Geschäftsführer) Herr Prof. Dr. Schwarz: 30.000 € erfolgsabhängige Vergütung Herr Dr. Körtgen: 9.000 € erfolgsabhängige Vergütung (für anteiligen Zeitraum September bis Dezember 2008)
Geschäftsbericht 2008: Gesamtbezüge für Herrn Prof. Dr. Schwarz, Herrn Dr. Körtgen / Herrn Weyer und Herrn Dr. Bobke-von Camen : 1.169.000 € Herr Prof. Dr. Schwarz: 45.000 € erfolgsabhängige Vergütung Herr Weyer: 40.000 € erfolgsabhängige Vergütung Herr Dr. Bobke-von Camen: 40.000 € erfolgsabhängige Vergütung
Geschäftsbericht 2007: Gesamtbezüge für Herrn Prof. Dr. Schwarz, Herrn Weyer und Herrn Dr. Bobke-von Camen : 1.109.000 € Herr Prof. Dr. Schwarz: 29.000 € erfolgsabhängige Vergütung (für anteiligen Zeitraum Juli bis Dezember 2006) Herr Weyer: 45.000 € erfolgsabhängige Vergütung Herr Dr. Bobke-von Camen: 45.000 € erfolgsabhängige Vergütung
Geschäftsbericht 2006: Gesamtbezüge für Herrn Prof. Dr. Schwarz / Herrn Johannsen-Roth, Herrn Weyer und Herrn Dr. Bobke-von Camen : 914.000 € Herr Weyer: 45.000 € erfolgsabhängige Vergütung Herr Dr. Bobke-von Camen: 45.000 € erfolgsabhängige Vergütung
Der Geschäftsbericht für das Jahr 2012 liegt noch nicht vor.
Abgeordnetenhaus Berlin – 17. Wahlperiode


Frage 2: Auf welcher Grundlage wurden solche Erfolgsprämien ausgezahlt?
Antwort zu Frage 2: Grundlage für die Auszahlungen der Erfolgsprämien waren Regelungen in den jeweiligen Dienstverträgen.
Frage 3: Was war die Begründung für die Auszahlung der jeweiligen Erfolgsprämie? (Bitte aufschlüsseln nach Jahr, Empfänger und jeweiliger Begründung.)
Antwort zu Frage 3: Die Höhen der Erfolgsprämien für die Geschäftsführer wurden jeweils vom Präsidialausschuss des Aufsichtsrates für das abgelaufene Geschäftsjahr im Laufe des Folgejahres in nicht öffentlicher Sitzung festgesetzt. In jährlichen Zielvereinbarungen mit den Geschäftsführern wurden dazu bestimmte Zielerreichungskriterien festgelegt.
Frage 4: Prüfen Aufsichtsrat und/oder Gesellschafter der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, ob ausgezahlte Erfolgsprämien an Mitglieder der Geschäftsführung ganz oder teilweise zurückverlangt werden können? Wenn ja, wann ist mit einem Ergebnis solch einer Prüfung zu rechnen? Wenn nein, warum nicht?
Antwort zu Frage 4: Soweit der Anspruch nach den vereinbarten dienstvertraglichen Festlegungen begründet ist, kann eine Rückforderung der ausgezahlten Erfolgsprämien nicht erfolgen.
Berlin, den 21. Januar 2013
Klaus Wowereit Regierender Bürgermeister
(Eingang beim Abgeordnetenhaus am 24. Jan. 2013) 

Aus für Stuttgart 21?

Die Bundesregierung sieht keine ausreichende Grundlage mehr für das Großprojekt "Stuttgart 21"
Das kann auch die Vorlage für den BER sein.
Ausufernde, nicht abzusehende Kosten für ein unwirtschaftliches Projekt, welches für alle Zeiten
am Tropf des Steuerzahlers hängt und permanent Ärger macht.

Die Parallelen sind unübersehbar.

http://www.inforadio.de/nachrichten/index.html#0000006F Mehr…lesen

Der B(l)ender kommt doch nicht

Nun also doch nicht.
Wilhelm Bender hat abgesagt, er wird als GF des BER nicht zur Verfügung stehen.
Traurig müssen wir darüber nicht sein und wer weiß, vielleicht weiß er mehr und will sich das
Chaos nicht antun.
Zudem sind die Politikclowns hier bei uns in Berlin und Brandenburg auch nicht gerade einfach,
da überlegt man sich schon in die -lt. H.O. Henkel Schlangengrube - zu steigen.

Für die Verantwortlichen am BER eine weitere Klatsche - erst hat München abgesagt, dann Köln,
dann Paderborn ( was ein Dorfflughafenchef hier sollte war mir auch nicht klar ) und nun Bender.

Ammann würde es machen - wenn man ihn fragt - fragt sich nur ob er es kann. Ammann ist Tiefbauer,
von den Feinheiten der Managementkunst hat er keine Ahnung, muss er ja auch nicht auf dem Posten wo er jetzt ist.

Hier die Meldung Bender: http://www.bild.de/news/inland/flughafen-berlin-brandenburg-international/wilhelm-bender-erteilt-absage-28383096.bild.html

Red. Neue Aktion

Bender soll es richten

Bender soll es am BER richten.
Na, da sind wir aber gespannt, denn der hat mit Sicherheit Order alles zu tun damit für Frankfurt und München keine Konkurrenz zu befürchten ist.
Wir befürchten allerdings, dass er den unmenschlichen, unwirtschaftlichen Fluchhafen BER mit allen Mitteln und unter Missachtung jeder vernünftigen wirtschaftlichen Betrachtung genau aus diesem Grund in Schönefeld in Betrieb nehmen soll.

An diesem Standort wird der BER nie eine Gefahr für FFM und München, sehr wohl aber für mind. 300000 Menschen rund um den BER.

Mitteilung Neue Aktion

Die ist der brandneue Blog der Neuen Aktion"
Wir werden den Blog nutzen um Sie kurz und schnell zu Veränderungen rund um den BER zu informieren.
In der Regel können Sie dann gezielt mehr Informationen zu den Themen auf unseren Seiten finden.

Die Eingangsseite wurde neu gestaltet um sich, bei der Fülle an Informationen besser zurecht zu finden.
Die Seiten werden Zug um Zug in den nächsten Tagen aktualisiert und zur besseren Übersicht teilweise
neu strukturiert.

Die Neustruktur wurde nötig, weil wir als reine Informationsseite inzwischen eine derartige Fülle an
Beiträgen haben, die neu geordnet werden mussten.

Die Redaktion