Unbedingt ansehen- Fundstück der Woche

"Prof. Dr. Moritz ( info zur Person hier) appelliert im Sinne des Konzeptes Zentralflughafen für eine sofortige Neuplanung. Seine Gründe hierfür sind identisch mit den Gründen die NA und Experten seit Jahren ungehört aufbereitet haben. In dramatischen Worten weisst er auf die Folgen des BER am Standort Schönefeld für die Betroffenen und die Erholungsgebiete hin"

Ich empfehle die 15 Minuten zu investieren, es lohnt sich.

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Freudsche Fehlleistung ?

20. März 2013 Der rbb und sein Journalismus200313

Ein Musterbeispiel für schlampigen rbb-Journalismus
oder eine „Freudsche Fehlleistung“?

Erstaunliches veröffentlichte der rbb in einer
Pressemitteilung (
vom 19. März 2013)
„Berliner FDP lässt Weiterbetrieb des Flughafens Tegel prüfen“

Zitat aus der Mitteilung:
…..„Kurz nach seinem Amtsantritt hatte der neue BER-Chef Hartmut Mehdorn gesagt, dass er sich einen Weiterbetrieb von Tegel vorstellen könnte.“…….

Kommentar:
Im Gegensatz zu dieser Falschdarstellung der Position von H. Mehdorn als „BER-Chef“ ist dieser „Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafengesellschaft FBB“. Der BER ist dagegen eine Betriebseinheit der Flughafengesellschaft ohne eigenständige Geschäftsführung. Darum gibt es auch keinen „BER-Chef Hartmut Mehdorn“. Ein Unterschied zwischen Unternehmen und Betriebsabteilung ist wohl beim rbb unbekannt.

Zitat aus der Mitteilung: …„Nach Intervention von Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD), der zugleich Aufsichtsratschef des rbb ist, musste sich Mehdorn kurz darauf korrigieren"….

Kommentar:
Für die Behauptung, nach der Matthias Platzeck (SPD) „Aufsichtsratschef“ des rbb sei, spräche vieles, wenn man die jahrelange (Hof)berichterstattung des rbb zum ebenfalls seit Jahren bekannten Pleiten-, Pech- und Pannen-Flughafen BER - am falschen Standort Schönefeld - beobachtet hat. Da gibt es bei den von den Folgen aus dem kommenden BER-Betrieb betroffenen Zuschauern und Hörern des rbb schon lange den Verdacht, dass Platzeck über den Sender die Aufsicht führt. So gehört dann der in der Erklärung als Aufsichtsrat des rbb vorgestellte Matthias Platzeck zur Abteilung „vorauseilender Gehorsam“ und „Freudsche Fehlleistung“, der so mancher Inhalt von rbb-Flughafensendungen entsprungen sein könnte. Dafür spricht auch, dass die Vertreter der Bürgerinitiativen und deren Arbeit mit dem Ergebnis ihrer sicheren Expertise im rbb nicht stattgefunden haben - ganz im Gegensatz zur Masse an FBB-Protagonisten, Lügnern und in der Sache Unkundigen aus Politik und Wirtschaft, denen die richtigen Argumente und wahren Informationen widersprochen hätten.
Der rbb will ganz im Sinne seines „Aufsichtsratsvorsitzenden“ weder wahrheitsgemäße Informationen über das Ende des BER verbreiten, noch ist er gewillt, die Lügereien zur Notwendigkeit von Nachtflügen zu widerlegen.
Diese Art von Journalismus – zumal im öffentlich-rechtlichen Auftrag – hat mit Seriosität nichts zu tun. Die Devise scheint zu sein: Immer schön an der Linie lang „Der BER ist die Lösung, die Probleme sind zweitrangig“.
Neue Aktion ( NA )

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Offener Brief an Mehdorn

Die kleinen Scharmützel um die Deutungshoheit rund um den BER zwischen MP Platzeck und dem neuen Vorsitzenden der FBB Mehdorn haben gerade erst Fahrt aufgenommen. Mehdorns erster Auftritt und die Bemerkung zur Offenhaltung von Tegel nach Eröffnung des BER legten offen, was Alle vorher schon wussten. Hier kommt einer der nicht bequem sein will und der sich nichts in den Block diktieren lässt.
Soweit, so gut.
Zum Nachtflug wird bekanntermassen viel Unsinn erzählt, vor allem wenn es um angebliche Wettbewerbsnachteile oder Arbeitsplätze geht - falls nachts nicht geflogen wird. Da wird behauptet, gelogen und verdreht, dass sich die Balken biegen.

Nichts von den Behauptungen ist jemals bewiesen worden.

Wir als "Neue Aktion" haben uns daher entschlossen einen "offenen Brief" an Herrn Mehdorn zu schicken ( den er als Mail und als Briefpost bekommen hat ), um ihn zu einer von uns zu organisierenden öffentlichen Veranstaltung einzuladen über Pro und Contra des Nachtflugs zu diskutieren.

Wir geben ihm damit auch die Gelegenheit einer breiten, interessierten Öffentlichkeit seine Sicht der Dinge, bzw. seine Erkenntnisse zu erklären. Zu diesem Zweck haben wir einen Fragenkatalog entworfen, der dem Brief beiliegt.

Diese Fragen bilden die Grundlage der Diskussion. Wir haben als "Neue Aktion" jede dieser Fragen bereits beantwortet.

Kommt Mehdorn, hat er den Mut - dann sind wir auf seine Antworten gespannt, die vielleicht auch neue Erkenntnisse für uns bringen.
Kommt er nicht, müssen wir annehmen das er keine Antworten hat und werden unsere Antworten auf diese Fragen veröffentlichen.

Der Brief und die Fragen hier als Download:
OffenerBriefMehdorn130313

Peinliche Großbaustellen

Hier ein unbedingt sehenswerter Beitrag. aus der Mediathek der ARD vom 11.3.13
Der Beitrag behandelt die Peinlichkeiten der deutschen Großbaustellen.

Hier wird bestätigt, was ich bereits seit Jahren sage - die Poltikerriege der etablierten Parteien ist durch und durch mafiös aufgestellt.
Wir werden von einem Haufen Krimineller - sprich korrupter Wichtigtuer regiert und sind selbst Schuld daran, weil wir sie immer wieder
mit einem Kreuzchen "belohnen", obwohl ein Tritt in den Allerwertesten richtiger wäre.

Es ist dabei egal, welche Farbe "dran ist" - denn die wechselt u.U. sogar während der Bauphase. Ist dies der Fall,
bedienen sich eben andere weiter und machen sich die Taschen voll. Die Beispiele im Beitrag belegen dies deutlich.
Das System ist perfekt organisiert und funktioniert, solange Transparenz ein unerwünschtes Wort bei derartigen Projekten ist.

Es gilt ein Kontrollsystem zu schaffen, welches länderübergreifend tätig wird. Es gilt, ein aus mehreren Expertenorganisationen bestehendes
System zu installieren, wo mit dem Zufallsprinzip eine Organisation für ein bestimmtes Objekt zur Kontrolle ausgewählt wird, ohne dass irgendein Politiker
ein Vetorecht hat. Es gilt, bei öffentlichen Großbauvorhaben von Anfang an Verträge offen zu legen, keine Geheimniskrämerei zuzulassen und die
wahren Kosten mit einem üblichen Risikoaufschlag zu veröffentlichen.
Es gilt dann weiterhin, dass Großbauvorhaben von der Bevölkerung mitgetragen werden MÜSSEN und zwar nach Bekanntgabe der wahren Kosten.
Bei der Olympiabaustelle in London war man auf dem richtigen Weg, was die Transparenz angeht - da ist noch viel Potenzial drin.

Es würde gehen - nur - wenn bei uns nicht mal das Antikorruptionsgesetz bei den Abgeordneten durchsetzbar ist, wird das wohl nichts. Der einzige
Weg ist der Stimmzettel bei der nächsten Wahl.
Wenn deutlich wird, was die Wähler wirklich wollen, dann ändert sich was. Nur setzt das wiederum den Willen beim Wähler voraus, sich mit der Politik und
den Parteien sowie deren Köpfe wirklich zu beschäftigen - ich fürchte, genau da ist die Schwachstelle.
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Mehdorn - der Terminator

Mehdorn ist wohl so ziemlich die schlechteste Wahl, die getroffen werden konnte, um den Konflikt zwischen den Betroffenen und den Interessen der Airlines zu beheben.

Mehdorn ist ein Polterjochen, der einzig und allein die Belange der Wirtschaft und der Airlines vertritt. Das sich das nun ändert, wenn er auf dem Chefsessel am BER Platz nimmt, ist kaum vorstellbar.

Platzeck seine Sprüche zum Nachtflug wird er ebenso kassieren wie sämtliche Anstrengungen einen verträglichen Standort zu suchen um irgendwann einen echten Hauptstadtflughafen zu haben.

Er wird versuchen, nach bekannter Dampfwalzenmanier alles zu tun um diesen falschen Standort ins Leben zu rufen und auf die Belange der Betroffenen, egal ob Nachtflug, Schallschutz oder Entschädigungen pfeifen.

Mehdorn ist ein altersstarrsinniger, eitler Möchtegernmanager, der Fehler stets bei anderen sucht und sich selbst für unfehlbar hält. Er schwelgt gerne in Träumereien, die er für realitätsbezogen hält.

Eine schlechtere Wahl für dieses sensible Projekt ist nicht vorstellbar - ich bin sicher, dass die Proteste schon bald sehr zunehmen werden und auch die Form der Proteste sich durchaus ändern kann.

Zahm war gestern. Mehr…lesen

Mehdorn wird BER-Chef

Als ich die Meldung las, musste ich spontan lauthals lachen.
Mehdorn soll Chef des BER werden und Schwarz ablösen. Allein die Verkündung ist schon wieder eine Klasse für sich.
Nicht etwa Platzeck als AR-Vorsitzender, sondern Ramsauer. also der Bund, handelt. Wowereit hatte gestern noch keine Ahnung,
Platzeck wohl auch nicht - das zeugt von perfekter Kommunikation zwischen den Eigentümern - wie gewöhnlich.

Super - da löst ein Versager den anderen ab, allerdings muss man sagen, dass was besseres
wohl selbst nach angestrengter weltweiter Suche nicht zu finden war.

So nimmt man eben den Restmüll, schließlich kennt man sich wenigstens.

Nach der Bahn und Air Berlin darf Mehdorn nun das nächste Unternehmen in den Ruin treiben. Das
ist allerdings bereits so tief im Sumpf, da wird auch ein Mehdorn alle Kraft zusammen nehmen müssen um den Karren noch ein Stück
tiefer in den Dreck zu fahren - zuzutrauen ist ihm das aber schon, das schafft er.

Immerhin ist es konsequent, dass man sich einen gleichwertigen Versager an Bord holt, vielleicht fällt es dann nicht
so auf, wie stümperhaft der Aufsichtsrat zu Gange ist.

Mal gucken, als erstes wird sicherlich kräftig gespart und wie bei Air Berlin - da heißt das Programm "Turbine" - wird
ein Sparprogramm verabschiedet. Wie wärs mit
"Fliegen 2030".
Zumindest kann er sich kaum an den Gehältern des Personals vergreifen, es gibt ja keins - das ist zumindest ein krasser Unterschied
zu Air Berlin.

Mehdorn hat ja gegen den Aufsichtsrat und FBB kräftig ausgeteilt - da war er noch Air Berlin Chef - und die große Keule geschwungen.
Nun sind wir mal gespannt, was er auf der anderen Seite des Zauns so anstellt.

Spiel über Bande

Bender kommt !
Bender kommt nicht !
Bender kommt doch für 2000 EUR Tagesgage plus Spesen!
Bender kommt nicht!
Bender kommt doch, allerdings jetzt für 4000 EUR Tagesgage inkl. Spesen!

Bender kommt nun endgültig nicht!


Das Spiel hat mit Sicherheit System. Die Ausrede der "Indiskretion" zu seinen Bezügen kann man getrost ins Reich der Fabel verschieben.

Man darf aber fragen, welche Rolle Wowereit spielt.
Natürlich durfte dem in Ungnade gefallenen Platzeck nicht der Erfolg gegönnt werden eine - zumindest nach außen hochkarätige - Besetzung einer der vielen vakanten Personalien am BER gelöst zu haben.
Das Bender in Wahrheit alles andere als eine gute Partie für den BER ist, wissen Eingeweihte - für die Öffentlichkeit wäre es dennoch als Erfolg Platzecks verkauft worden.

Aber Wowereit, der nur Niederlagen am BER einstecken musste, kann es nicht zulassen das Platzeck - kaum im Amt des Vorsitzenden - einen "Erfolg" am BER verbucht. Das geht gegen seine "Ehre" ( oder was er dafür hält ).

Also ist auch dieses Trauerspiel beendet und den Schaden hat -- PLATZECK , Wowi reibt sich im Hinterzimmer die Hände.

Das ganz nebenbei rund ein Dutzend Leute aus der 2. Reihe der BER- Hierarchie inzwischen ihren Hut genommen haben oder auf der Suche nach einen neuen Job sind, passt zum Umgang mit dem Personal. An diesen Abgängen dürfte Amann einen gehörigen Anteil haben. Bekannt als "Polterjochen" eben nach Art eines Maurerpoliers - allerdings ohne Ahnung von einem komplexen Flughafenbetrieb - dürfte er die Reihen , allein durch seine Art des Umgangs gelichtet haben.
Er hatte sich selbst zugetraut als Chef der FBB die Schwarz-Nachfolge zu meistern. Konsequent wäre diese Wahl gewesen - ein AR-Chef ohne Durchblick und ein FBB-Chef ohne Ahnung hätten sicher für enorme Heiterkeit in München und Frankfurt gesorgt.


Fazit:
jetzt hat die FBB einen Polterjochen an der Spitze ohne Ahnung vom Flughafenbetrieb ( der noch nicht einmal in der Lage war die Lichtschalter am BER der ordentlichen Bestimmung zuzuführen), einen Aufsichtsratsvorsitzenden der im wahrsten Sinne des Wortes kopflos über die seit fast einem Jahr ruhende Megabaustelle regiert und einen Schwund an Leuten die wohl für die eigentliche Arbeit am BER unerlässlich wären. Dazu Bretschneider der als "Oberkontrolletti" im schlecht sitzenden Anzug Amann das Leben schwer machen soll.

Der Standort falsch, das Singleaiportsystem falsch, das Spitzenpersonal falsch - Glückwunsch zur gelungenen gigantischen Steuergeldvernichtung.

Der Zeitpunkt ist längst gekommen einzusehen, dass nur ein Neuanfang, eine Neuplanung und damit auch ein echter Flughafen für die Region - der privat finanziert wird - aus der völlig verfahrenen Situation hilft - und zwar an einem raumverträglichen Standort. Mehr…lesen