Aktueller Kommentar der "Neuen Aktion"

KomSchwurbDübel 021119
 
BER: Die Schwurbelei des ELD zur Dübelei und „dickem Ende“!
Flughafenchef Lütke Daldrup (ELD, SPD) zeigt bei seinen Propagandabehauptungen – Eröffnung BER Ende Oktober 2020 - keinerlei Selbstzweifel, nur Autosuggestion. Er spielt die immer gleiche Melodie: Es gibt nur noch Problemchen, der TÜV hat alle sicherheitsrelevanten Anlagen abgenommen, weil es ausreichenden Zeitpuffer gibt, sind Problemchen kein Problem. So soll der TÜV bestätigt haben, dass die Brandschutz– und Entrauchungsanlage nach 5 jähriger Bastelei nun wirklich funktioniere.
Höhepunkt der Autosuggestion nach ELD Propaganda, es gibt am BER keine Kapazitätsprobleme, auch wenn das Terminal 2 in 2020 noch nicht fertig ist. Und darum kann der Flughafen Tegel (TXL) auch fristgerecht, 6 Monate nach Eröffnung des BER, geschlossen werden. Vor dem Hintergrund der „Problemchen“ verkündet er Unwahrheiten oder er schwurbelt sich seine Wahrheit zurecht.

Was ist Sache beim Problemchen Beschaffung, Vorlage der Errichterbescheinigungen

Was ELD zunächst als Problemchen behauptet, ist in Wahrheit „ein dicker Brocken“. Es ist der Zwang zur Vorlage der sogenannten „Errichterbescheinigungen“. Diese Bescheinigungen müssen zur Prüfung der Betriebsgenehmigung der Abnahmebehörde und Prüfern lückenlos vorliegen. Alle am Bau beteiligten Unternehmen sind verpflichtet, mit Angabe ihres Fertigungstermins für ihre Leistung zu bescheinigen, was sie wann und wie zu welchen Kosten ein– oder verbaut haben. Ob diese Bescheinigungen lückenlos vorliegen, dokumentiert sind, kann bei der Flughafenchaospraxis begründet bezweifelt werden. Tatsache ist, ELD muss fehlende Errichterbescheinigungen von allen am Bau beteiligten nachfordern, auch von solchen Unternehmen, die schon lange nicht mehr (wegen Fertigstellung ihrer Aufträge oder angeblichem Murks) auf der BER – Baustelle tätig sind. Das waren unzählige! Es wird sich zeigen, ob die Baufirmen willens oder in der Lage sind diese Bescheinigungen vorzulegen oder nachzuarbeiten. Dazu gehörte dann die Bereitschaft der Verantwortlichen, die entweder nicht willens sind oder nicht mehr bei dem Unternehmen beschäftigt sind, das für ein Gewerk beauftragt war. Da gibt es dann einen schönen Nebeneffekt, sichtbar wird, was Wahrheit zu den Einbauten und den Kosten ist. Was kommt dann heraus, wurde betrogen oder nicht? Ist der BER, so könnte herauskommen, eine Fälscherwerkstatt?

Die Schwurbelei zur Dübelei

Dreist und nimmermüde schwurbelt ELD seit langem über das Problemchen falsch eingebauter Dübel. Sie müssen im Brandfall die Funktion tausender Meter Kabel des Sicherheitssystems, der Beleuchtung, der IT-Funktionen und der Brandschutzanlage u. U. gewährleisten. Fakt ist, es wurden unbestreitbar Dübel verwendet, die diese Funktion nicht erfüllen. In Normen ist präzise festgelegt, für was welche Dübel verwendet werden dürfen, für welche Belastungen gegen Hitze sie ausgelegt sein müssen. Diese Normen nachträglich umzumodeln, um auch falsche Dübelei zur richtigen Dübelei umzufunktionieren, ist weder erlaubt noch Lösung.
Damit steht das Problemchen, es muss heraus an Dübeln was nicht hinein gehört und rein was notwendig ist. Offensichtlich, so behauptet ELD: Ich weiß, kein Problem, es gibt Zeitpuffer für die Nach–Dübelei. Diese Behauptung wird von allen Experten die wissen und nicht glauben, in Zweifel gezogen. Darum, das Problemchen ist in Wahrheit ein KO – Kriterium für den Inbetriebnahmetermin. Denn der behauptete Zeitpuffer ist ohne Beweis.

Zu wenig Check-in-Counter auch nur ein Problemchen

Zu Vorhaltungen, nach denen dem BER für Check-In weit über 100 Counter fehlen, die Zahl der Sicherheitskontrollen wegen Unterdimensionierung nicht ausreichend ist, hat sich ELD immer herum geschwurbelt bzw. diese nur als Problemchen deklariert. Jetzt, konnte er die Wahrheit nicht mehr mit Schwurbelei wegdefinieren. ELD hat eine Lösung: Die Fluggäste sollen selbst einchecken. Die Passagiere sollen gezwungen werden, an wenigstens 306 Selfservice–Kiosken ihren Check-In eigenhändig vorzunehmen, Bordkarten zu beziehen und ihre Sitzplätze zu reservieren. Höhepunkt des Systems sind dann mindestens 95 Einrichtungen/Automaten, an denen die Passagiere ihr Gepäck selbst aufgeben müssen. Dieses kundenunfreundliche Manöver, auch um Personal durch Aufgabe der Counter zu sparen, ist eine Zumutung, ein Alptraum, den man international an den Flughäfen studieren Kann, die vor ELD auf diese Idee kamen. Alte Menschen, IT ungeübte Passagiere stehen vor diesen Terminals Schlange und warten auf Hilfe bei immer zu wenig Personal. Diese anvisierte Praxis wird die Propaganda über den servicefreundlichsten und modernsten Flughafen Europas, den BER, zerplatzen lassen.

Selfservice-Kioske eine neue Baustelle

Mit keinem Wort erklärt ELD, was seine Idee für die technisch–bauliche Einführung bedeutet. Es geht um Abrisse, z. B. von installierten Countern. Es geht um Aufriss von Böden im Terminal und Nebenräume zur Verlegung tausender Meter Kabelverbindungen. Es geht um eine gewaltige neue Installation von Kabeln und der Selfservice–Kioske und den Koffer Check-In. Es geht um neue IT Programme, die die alten ersetzen müssen. Es geht um betriebsgenehmigte Erledigung dieser Totaländerungen im Eingangsbereich des Terminals bis Beginn der Realtests (ORAT). Diese sind angekündigt für Mitte 2020 mit 20 000 Passagieren, die dann in Check-In/Check-Out die Funktionsfähigkeit testen müssen. Befragt, ob hierfür die Zeit reicht, die notwendigen Ausschreibungen und Entscheidungen für ausführende Unternehmen zu veranlassen, dreht ELD seine Gebetsmühle: „Wir haben noch Zeitpuffer“¸ sein neuer „Sprech“: es gibt keine „Showstopper“ mehr. Einfältige Geister in Politik, Öffentlichkeit und Medien wollen wieder nicht die platte ELD Propaganda erkennen. Alle glauben wohl nur noch an Wunder!"

Wahrheit widerlegt die ELD Schwurbelei

Angeblich, nach Aussage ELD, hat der TÜV Rheinland nur Gutes zu berichten. Zu seinem Bericht gehören aber einige Feststellungen, die nichts Gutes beinhalten. Schon im April 2019 stellte der TÜV ca. 11000 Mängel im Kabelsalat fest. Dazu kamen dann weitere Tausende und zu Berichtsende waren davon 3356 Mängel nicht behoben. Für ELD gibt es aber Entwarnung, weil er melden konnte, dass davon 700 Mängel schon beseitigt seien. Was auf ELD dann noch zu kommt ist das Ergebnis der endgültigen TÜV Prüfung, wenn er diesem die angebliche Beseitigung für die Endprüfung mitteilen muss. Was dann aber passiert, wenn die Gesamtabnahme des Kabelsalats weiteren Pfusch feststellt, darüber schweigt des ELD Fröhlichkeit.

Man muss an Wunder glauben – ans dicke Ende

Wer beurteilt, was hier über noch zu lösende „Problemchen“ berichtet wurde, muss an Wunder glauben, wenn er an die ELD Propaganda glaubt, im Oktober 2020 ist es so weit. Nur, „Glauben“ ist nicht Wissen. Wer sich auf Wissen im Urteil stützt, weiß: 2020 wird es wieder nix!
Daran glauben auch nach Umfrage 67% der befragten Bürger nicht. In der Vergangenheit war Bürger–Glaube zuverlässiger, als Politiker–Glaube. Erkenntnisse und Fakten, die auch auf dieser Web von „Neue Aktion“ (NA) vermittelt wurden, sind real. Fakten bezogen gibt es nur ein Urteil: Mit der propagierten BER Inbetriebnahme im Oktober 2020 wird es nix!

Redaktion NA




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Hier der Link zur
Denkschrift von
Dieter Faulenbach da Costa

FDC-zu-BER
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Aus gegebenen Anlaß wollen wir auf einen Kommentar aus dem Dezember 2012 !! verweisen, in dem bereits vorgerechnet wurde, daß der BER als Singleairport niemals die Passagierzahlen bewältigen kann, die bereits damals abzusehen waren. Jetzt tun alle Verantwortlichen "überrascht". Mehr Verlogenheit geht nicht. Tegel wird offenbleiben müssen, SFX ( Schönefeld -alt ) ebenso. Damit ist die gesamte BER-Planung grandios gescheitert - wie vorausgesagt.

Von Anfang an - bereits mit der völlig falschen Standortwahl - waren alle heute bekannten Probleme vorprogrammiert.
Dazu gesellte sich eine bunte Schar an hilf-und ahnungslosen Politikern, die während ihres "Wirkens" am BER sämtlich die Lage nur verschlimmerten, dafür aber niemals auch nur den Hauch einer Verantwortung bei sich sahen. Die ebenso zahlreich wechselnden Chefs am BER passten sich den jeweils ahnungslosen Politikern an - mit dem Unterschied das alle bisherigen Chefversager mit dicken Abfindungen das Weite suchten.

Hier nun der Kommentar aus dem
Dezember 2012

Gehen Sie bis zum Ende der Liste und rufen Sie das PDF-File "zu klein-zu teuer" auf