Aktueller Kommentar der "Neuen Aktion"

PMVirenschleuder261020

BER T1: Die Virenschleuder Belüftungsanlage ist Fakt und nicht Irrsinn, aber Beleg für Totalversagen der brandenburgischen Gesundheitsverantwortlichen und der Baupfuscher

Seit August macht „Neue Aktion“ (NA) darauf aufmerksam, dass die Be- und Entlüftungsanlage im Terminal 1 des BER eine Virenschleuder ist, mit der die Viren punktgenau aufsaugt und großflächig im Terminal verteilt werden. NA hat nachgefragt: Das Gesundheitsamt des Dahme-Spree-Kreises zeigte sich ahnungslos, das Gesundheitsministerium des Landes Brandenburg verweigert seit 8 Wochen Akteneinsicht, die nun mit Hilfe des Datenschutzbeauftragten durchsetzt werden soll. Offensichtlich nahmen Medien - Ausnahme Berliner Zeitung -  keine Notiz.

Gegen die Fakten wird behauptet (FFB, Berliner Senat, siehe Antwort auf Anfrage AFD), von dieser Anlage gingen auch unter Bedingungen der COV 19 Pandemie keine Gesundheitsgefahren aus. Schließlich sei das Terminal kein OP und in anderen Flughäfen gäbe es auch keine besseren Anlagen.

Erst als der Fachplaner Alfredo Di Mauro in öffentlichen Brandbriefen auf die Probleme hinwies, reagierte die Berliner Zeitung und auch die Flughafengesellschaft. Zuerst wurde das Problem geleugnet, dann auf die vorgeschriebenen Wartungsintervalle der Filter verwiesen und schließlich in der „Berliner Morgenpost“ vom 23. Oktober 2020 bestätigt. Danach sollen die Wärmetauscher, in denen die Frischluftzufuhr mit der Abluft aus dem Terminal aufgewärmt wird, ausgeschaltet bleiben. Die Gefahr, dass Vieren und Aerosole großflächig im Terminal verteilt würden, sei damit nicht mehr gegeben, so der Facilitymanager des BER. Diese Behauptung ist ein Ablenkungsmanöver zur Täuschung von Öffentlichkeit, Passagieren und Mitarbeitern im Terminal 1 BER.

Über diese Behauptung staunen Laien und der Fachmann wundert sich. Bleiben die Wärmetauscher geschlossen wird der Terminalbetreiber nur noch die Heizregister haben, um eine Lufttemperatur von 24 Grad im Terminal zu erreichen. Die Berechnungen der Planer gehen davon aus, dass 50% der Wärme durch Wärmerückgewinnung und 50% der Wärme durch Heizregister erzeugt wird. Die Berechnungen solcher Anlagen gehen davon aus, dass im Winter eine Temperaturdifferenz von 38 Grad auszugleichen ist. Und zwar bei minus 14 Grad Außentemperatur müssen 24 Grad Lufttemperatur im Terminal erreicht werden. 19 Grad durch die Wärmetauscher und 19 Grad durch die Heizregister. Wenn jetzt die Wärmetauscher fehlen, wird es im Winter nicht mehr möglich sein, die vorgeschriebene Lufttemperatur im Terminal zu erreichen. Dann müsste das Terminal geschlossen oder die virenschleudernde Wärmerückgewinnung wieder in Betrieb genommen werden.

Wieder einmal zeigt sich, dass NA frühzeitig auf Probleme beim Bau und Betrieb des Flughafens BER aufmerksam gemacht hat, die Flughafengesellschaft erst alles bestreitet, dann als unerheblich abtut und schließlich „Lösungen“ präsentiert, mit denen neue und noch größere Probleme ausgelöst werden.

Redaktion NA


PM BelüftungBER081020

BER: Das Belüftungssystem ist eine Virenschleuder -- der BER darf nicht in Betrieb gehen

Unglaublich aber Fakt: Das Be– Entlüftungssystem in Terminal 1 ist eine gefährliche Virenschleuder. Im Gegensatz zur genehmigten Planung für den Einbau eines keimfreien geschlossenen Belüftungssystems wurde ein Umluftsystem eingebaut, das vorhandene Viren konzentriert in das Terminal und alle anderen Büroräume, Shops, Restaurants, Räume der technischen Anlagen einbläst. Jetzt, in Zeiten der Pandemie (COVID 19), werden Passagiere und Mitarbeiter verantwortungslos einem Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Dabei geht die Gesundheitsgefahr weit über ein temporäres Ereignis hinaus. Der BER ist darum während seiner gesamten Betriebszeit eine Virenschleuder mit der Konsequenz: Gesund rein ins Terminal und die Räume, infiziert raus beim Verlassen.

Vorläufiger Höhepunkt zur Aufklärung des Baupfuschs Belüftungsanlage dürften Briefe des Planers der Anlage sein, die mit dem Satz beginnen: “die Eröffnung des BER am 31. Oktober 2020, darf nicht stattfinden. Es gibt gravierende Mängel im Terminal, die Lebensgefahr für Passagiere und Personal bedeuten.“

Der Autor der Briefe, A. Di Mauro (tci-technik connsult) war zwischen 2007 – 2014 an der Planung, auch der Lüftungsanlagen, maßgeblich beteiligt. Seine bis ins Detail gehenden Kenntnisse bestimmen sein Urteil.

Dieses Urteil kann jeder bestätigen, der (siehe Anlagen) sich auch nur rudimentäre Kenntnisse von der Anlage verschafft.

„Neue Aktion“ (NA) versucht seit Monaten Beweise zu finden, mit denen die Flughafengesellschaft (FBB) und die brandenburgischen Gesundheitsbehörden belegen könnten, dass sie die hygienischen Systeme, wie das Belüftungssystem, auf Sicherheit vor Gesundheitsgefahren überprüft haben und zum Einbau/Betrieb solcher Systeme ihre Unbedenklichkeit erklärten. Unwiderlegbar, das zuständige Gesundheitsamt des Landkreises Dahme-Spreewald (LDS) hat nichts geprüft, was aus Hygieneschutzgründen zwingend zur Prüfung anstand. Das Amt wurde durch Baubehörde und Gesellschafter ignoriert.

Seit Wochen gibt es eine Ansammlung von Verantwortlichen (Flughafenchef Lütke-Daldrup, Aufsichtsratsvorsitzender Bretschneider, Regierender Bürgermeister von Berliln Müller, Bundesverkehrsminister Scheuer und Bundesgeundheitsminister Spahn) die auch durch NA–Recherchen bösgläubig sind und um das nicht verantwortbare Belüftungssystem wissen. Zudem gibt es auch Journalisten, die von NA auf das Problem hingewiesen wurden, ohne Bereitschaft zur eigenen Recherche. Seit Wochen verweigert die verantwortliche brandenburgische Gesundheitsministerin, Nonnenmacher (Grüne), die Vergabe von Terminen zu Anträgen auf Akteneinsicht zum Vorgang Belüftung. Wie auch in anderen Fällen von Verweigerungsversuchen gegen den Rechtsanspruch von Akteneinsicht wird die Ministerin auf dem Rechtsweg gezwungen werden, sich an Recht zu halten.

Wie während der gesamten Bauphase des Pleiten-, Pech- und Pannenprojektes, geht es auch jetzt um die Fortsetzung von Vertuschung. Die Probleme der funktionalen Fehlplanung werden dramatisch mit Steigerung der Passagierzahlen. Die kommenden betriebswirtschaftlichen Probleme sind in Ansätzen bekannt. Sicher ist auch, kein verantwortlicher Versager wird zur Verantwortung gezogen werden. Verkommene Politik deckt sich selbst.

Redaktion NA


KomEinzBER 050920
 
Zur FBB Finanzlage wird weiter vertuscht und gelogen
 
Wer in den letzten Tagen die Berichterstattung über die FBB (Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg) und ihr Projekt, den seit Jahren angekündigten modernsten Flughafen Europas (BER) zur Kenntnis nimmt, reibt sich die Augen. Die Berichterstattung befasst sich, exemplarisch der Tagesspiegel ( 08.09.2020), RBB (08.09.2020),  mit “Der Geldnot des BER“. Ohne Prüfung wird einfach behauptet, die Geldnot sei Folge von COV 19.

Dabei ist seit Jahren bekannt, dass die FBB zig mal durch politisch arrangierte Finanzmanöver vor der Insolvenz gerettet wurde. Und, es war schon 2003 vorhersehbar, dass der BER in Bauzeit und späterem Betrieb die FBB Jahr für Jahr zum Bankrottfall machen wird. Es war Praxis der Gesellschafter, Berlin, Brandenburg und Bund, ihr Pleiten, Pech und Pannenprojekt, durch jeweils Hunderte Millionen €, vor dem Konkurs zu retten. Heraus gekommen bis Okt.2020 sind Kredite, Eigenkapitalerhöhungen und Bürgschaften, mehr als 4 Mrd.€, als Risiko für die  Haushalte der Länder und Last für den Steuerzahler, der letztlich mit seinem Geld für den Bankrott der FBB haftet. Heraus gekommen ist aber auch, dass es weder die Landesregierungen noch die Parlamente interessierte mit wessen Geld der BER fertig gestellt werden musste. Mit beispielloser Skrupellosigkeit und Vertuschungskampagnen wurden die Steuerzahler Opfer. Verdummt und in Haftung genommen.

 
Finanzlüge als Höhepunkt
 
„Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) bestritt nach der Sitzung des Bundestags (09.09.2020) , dass die FBB verschuldet sei. Alle vorliegenden Daten deuteten darauf hin, dass dies nicht der Fall sei,…. so Zeitungsberichte. Diese Aussagen stehen im krassen Gegensatz zur schriftlichen Erklärung die Tags zu vor seine Staatsekretärin, Hagedorn, dem Haushaltsausschuss des Bundestages vermittelte.: „Ohne die Finanzierungszusage der Gesellschafter wäre die Zahlungsfähigkeit der FBB für das Jahr 2020 nicht gesichert gewesen“.


Jetzt stellt sich die Frage: Wer lügt, wenn er sich zur unstrittig seit Jahren katastrophalen Finanzlage der „Berlin Brandenburger Flughafengesellschaft“ (FBB) öffentlich positioniert? Vor dem Hintergrund seit Jahren ständiger Subventionen, Bürgschaften, Eigenkapitalerhöhungen liegt die Verschuldung der FBB bei bekannt über 4 Mrd.€. Bekannt und Wissend, dass die FBB mit einem Umsatz von aktuell 400 Mio.€ weder die Bedienung des Schuldendienstes noch eine Reduzierung und Entschuldung leisten kann.


Ein Fass ohne Boden

Ohne tieferen Einblick in die tatsächlichen Geschäftspraktiken nehmen zu können, bei weiter vorab angekündigten Finanzbedarf in Milliardenhöhe ist sicher, über zig Jahre werden die Gesellschafter der FBB, Berlin, Brandenburg Bund, jährliche Rettungsaktionen zur Bankrottvermeidung, vornehmen müssen, die in der Höhe zwischen 300 Mio.€ und 400Mio.€ konservativ anfallen. Die FBB ist auf Jahrzehnte so ein Fass ohne Boden.  Dafür spricht: Vorsichtig formuliert verschweigt die Finanzstaatssekretärin mit der Aussage, nach der die Zahlungsfähigkeit der FBB für das Jahr 2020 nicht gesichert sei, die Tatsache, dass für 10 oder 20 Folgejahre kein Kriterium dafür spricht nach dem dann die FBB Zahlungsfähigkeit gesichert sei. Scholz, ihr Vorgesetzter bestreitet gar eine Verschuldung der FBB. Mit solchen Widersprüchen, Lügen, wird mit Deckung von SPD, CDU/CSU das Parlament hinters Licht geführt und der Steuerzahler, die Öffentlichkeit durch Unwahrheiten betrogen. Das ist die Fortsetzung von Lügereien, Vertuschungen und Baupfusch als permanenter Zustand des BER Pleiten, Pech und Pannenprojekts.


Lügen, Vertuschung, Verantwortungslosigkeit ein permanenter Begleiter

Wer die Historie verdrängt, verschweigt und Fakten negiert, will auch Vertuschen, dass die katastrophale Finanzlage der FBB seit Jahren bekannt und vielfach in Kommentaren der „Neuen Aktion“ öffentlich gemacht wurde. Natürlich, wenn vermeidbar, bei „Hofe“ unangenehm, wurden Fakten die sofort die angeblichen (Betrugs)Baukosten (1,85 Mrd.) in Frage stellten, anhand von Fakten voraussagten, dass am Ende, ohne Finanzierungskosten, mit Infrastrukturkosten die tatsächlichen Kosten eher 11 als 12 Mrd. betragen würden, als Spinnereien abgetan.


Das dicke Ende: BER als Virenschleuder

Heute, aktuell vor geplanter Inbetriebnahme ist klar, wer über Jahre gesponnen hat, seine Unfähigkeit zur Faktenüberprüfung unter Beweis stellt. Den für die BER-Katastrophe Verantwortlichen in SPD, CDU/CSU, Linken und Grünen , sind alle Folgen ihrer Standortfehlentscheidung egal. Es geht immer um „Augen zu“ und der politischen Machtposition die ihnen rücksichtslos erlaubt, Bevölkerung und Steuerzahler in Haft zu nehmen, ohne selbst zur Haftung herangezogen zu werden.

Nun der Segen, mit der Pandemie COV19 gibt es nun eine Situation die die Inbetriebnahme ebenso retten soll, wie die FBB vor der Pleite. Das das Belüftungssystem als Virenschleuder, neben dem Fluglärm, für Mitarbeiter der FBB, Passagiere und Shop-Betreiber, gesundheitsgefährdend ist. Und wieder ein Fall für die Schweigespirale. Den für die BER-Katastrophe Verantwortlichen in SPD, CDU/CSU, Linken und Grüne, sind alle Folgen ihrer Standortfehlentscheidung egal. Es geht immer um „Augen zu“ und der politischen Machtposition die ihnen rücksichtslos erlaubt, Bevölkerung und Steuerzahler in Haft zu nehmen, ohne selbst zur Haftung herangezogen zu werden. Diese Haltung wird dann als Demokratie, Rechtsstaat und Bürgernähe heraus posaunt.
NA
 
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PM BelüftungBER190820
BER Belüftung als Virenschleuder gefährdet Gesundheit von Passagieren und Mitarbeitern

„Neue Studien bestätigen, dass Aerosole in stark frequentierten Räumen wie Flughafen-Terminals ein Übertragungsweg für Covid 19 sein können. Die Anlagen zur Ventilation müssen daher mit großer Sorgfalt betrieben und die Frischluftzufuhr ausgeweitet werden“….. so alarmiert die Fachzeitschrift „airliners“ (Ausgabe August 2020)

Der Verfasser des Berichtes/der Forderung kann auch den zur Inbetriebnahme anstehenden BER mit seinen Erkenntnissen gemeint haben. Denn, das nach Baugenehmigung ursprünglich einzubauende geschlossene System mit Virenschutz und Schutz vor Aerosolen wurde aus unerfindlichen Gründen nicht eingebaut. Damit ist klar, das Belüftungssystem im BER ist gesundheitsgefährdend!
Informationen, bzw. Forderungen zu raumlufttechnischen Anlagen bei der Cov 19 Pandemie veröffentlichte die EU- Behörde „ECDC“ (European Centre for Disease Prevention and Control). Die EU dringt nicht nur auf Maximierung der Frischluftzufuhr in Terminals. Ausdrücklich wird festgestellt, das reine Luftumwälzung mit geringer Frischluftzufuhr wenig bringt. Im Gegenteil, solche Anlagen sind geeignet, das Infektionsrisiko „möglicherweise sogar zu erhöhen“. Sicher ist, die Erkenntnisse der EU beruhen auch auf der Tatsache, dass der Cov 19 Ausbruch in der Fleischfabrik „Tönnies“ seine Hauptursache in der Luftumwälzungsanlage mit nicht ausreichender Frischluft Zufuhr hatte. Sicherer als diese Erkenntnis, ist jedoch das Wissen über die Anlagensicherheit, die für den BER im ursprünglichen Bauantrag eingebaut werden sollte.


Die Fakten – wieder Baupfusch

In der Ausschreibung (430, Abschnitt 5.1.1.18), BER T1, wird, so festgelegt, für alle raumtechnischen Anlagen für die Wärmerückgewinnung bei Zuluft aus Fortluft eine „Keim- und Schadstoffübertragungsfreie Wärm- Kälterückgewinnung“ (….) gefordert. Dies ist nur, wie in der Ausschreibung vorgesehen, über ein geschlossenes Wärmetauschsystem möglich, das eine Verbreitung von Keimen und damit Virenschleuderei ausschließt. Aus unbekannten Gründen wurde, irgendwann nach 2012, dieses System als Keimschutz, mit Viren– und Aerosol– Schutz nicht eingebaut. Vor dem Hintergrund der Risiken ist darum diese Anlage eine Virenschleuder. Das zuständige Gesundheitsamt (Dahme-Spreewald) wurde über diese Bauänderung nie informiert oder kontaktiert. Haben die Verantwortlichen wissentlich das Gesundheitsamt nicht informiert, um eine Ablehnung des Einbaus nicht zu riskieren?


Die Folgen – Das Gesundheitsministerium muss einschreiten

Das nun eingebaute „Belüftungssystem“ erfüllt die Anforderungen aus dem ursprünglichen Bauantrag nicht! Sie ist vor dem Hintergrund von Virenschleuderei Schrott! Es wurden offensichtlich offene Wärmetauscher eingebaut die bei 30% (ausgeblasener) Fortluft mit frischer Zuluft angereichert wird, die dann großflächig im Terminal und allen Gebäudeteilen verteilt wird. Das bedeutet, 70% der konterminierten Luft verbleiben im Terminal, seinen Büro– und Verwaltungsteilen. Fatal, in der Luft verbleibende Viren sind jetzt eine Virenschleuder, die im Betrieb des BER Hunderttausende Passagiere und Mitarbeiter den Gesundheitsgefahren, der Kontaminierung, aktuell durch COV 19, aussetzt und sie so zu potenziell Angesteckten verurteilt. Es gibt auf Grund von Gutachten und Expertisen den Zwang, die Möglichkeiten von Covid–Ansteckungen auch im BER Terminal umgehend zu untersuchen. Die Verantwortlichen ob in der FBB, den zuständigen Behörden und im Gesundheitsministerium wissen, wie groß die Gefahren durch Aerosole und feinste Viruspartikel sind. Für alle Experten unstreitig, gelten sie als wichtige Ansteckungswege für Cov 19.


Es muss unverzüglich gehandelt werden

Weil auch in Zukunft Pandemien nicht ausgeschlossen werden können, ist unverzügliches Handeln gefordert. Der BER bleibt, falls die Verantwortungslosigkeit fortgesetzt wird, während seiner Betriebszeit über Jahrzehnte eine permanent gesundheitsgefährdende Einrichtung. Darum sind das Brandenburgische Gesundheitsministerium (MSGIV) und das Gesundheitsamt zum Einschreiten gefordert. Dies im Besonderen, nachdem beide Institutionen seit Wochen bösgläubig sind.


Gipfel von Verantwortungslosigkeit im Umgang mit Gesundheitsgefahren – Die Historie

Unglaublich, aber wahr. Das für Hygiene und Gesundheitsgefahren für die Gebäude des BER zuständige Gesundheitsamt Landkreis Dahme-Spreewald (LDS), wurde von der FBB, den Bauverantwortlichen und der Baubehörde LDS zu keiner Zeit um Expertise zum komplexen Belüftungssystem und seinen Auswirkungen/Risiken kontaktiert und in Prüfungen einbezogen. Wer die Akten im Gesundheitsamt eingesehen hat, ist darum fassungslos. Er findet als „dünnste Suppe“ einige Schriftsätze mit jüngstem Datum vom 05.07. 2013. Das Bauordnungsamt teilte dem Gesundheitsamt den Prüfumfang des Brandschutzes mit.

Mit Datum vom 14.12. 2010 durfte dann das Gesundheitsamt mittteilen, dass es aus hygienischer Sicht keine Einwände gegen das Leitungsmaterial der Wasserversorgung hatte.

Am 09.06. 2009 definierte das Gesundheitsamt für „die Errichtung Pier Süd“ Anforderungen an die Trinkwasserleitungen mit Hinweisen auf „die Verhältnisse von WC-Becken, Handwaschbecken“ und empfahl Überdenken der Planung.
Es muss festgehalten werden: Gesundheitsschutz, Gesundheitsgefahren für Passagiere und Beschäftigte am BER haben über 10 Jahre keine Rolle gespielt. Ohne das zuständige Gesundheitsamt auch nur zu informieren, wurde eingebaut, was der Bauherr FBB in eigenem Interesse für richtig hielt und bezahlen konnte. Und die Baubehörde LDS hat die Augen zugemacht und mitgespielt.


Ausreden ziehen nicht, die Verantwortlichkeiten sind unstrittig

Es ist mehr als außergewöhnlich, dass sich das Gesundheitsamt mit Wasserleitungen, Spülbecken und WC befasst hat, aber Lüftung/Klima offensichtlich als Nebensächlichkeit einstufte und zur Erkenntnis kam: Wenn uns die Baubehörde nicht darüber informiert, was am BER eingebaut wird, haben wir keine Arbeit und keine Verantwortung.

Aber wenn es nun im Terminal T1 oder SXF zu Kontaminierungen kommt, was auf keinen Fall auszuschließen ist, können weder Gesundheitsamt noch Gesundheitsministerium mit der Ausrede komm: Wir haben nichts gewusst, denn das Bauordnungsamt hat uns über die Funktion der Belüftungsanlage nicht informiert und keine Stellungnahme angefordert.


Der Vorgang ist die Fortsetzung von Verantwortungslosigkeit im Gesundheitsschutz

Wie immer, wenn es um Gesundheitsschutz durch Folgen des Flugbetriebs geht, demonstrieren verantwortliche Politiker und der BER Flughafenbetreiber „Berlin Brandenburger Flughafengesellschaf“ (FBB) organisierte Faktenvertuschung und Gesundheitsgefährdung von lärmbetroffenen Anwohnern und Passagieren, die sich zu Tausenden in Terminals aufhalten.

Nicht genug, die Arbeitnehmer in Büros, im Terminal oder in der Gepäckabfertigung werden auch noch bewusst einem Belüftungssystem ausgesetzt, das durch Verbreitung mit Viren konterminierter Aerosole ein unkalkulierbares Gesundheitsrisiko ist. Nur, wen interessiert diese Verantwortungslosigkeit, „solange das Kind noch nicht in den Brunnen gefallen ist“? Wie immer, Niemanden! Motto: was das Volk nicht weiß, macht es nicht heiß!

Redaktion NA


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KomFlRou30072020

 
Absiedeln! - heißt die Zukunft der vom BER Fluglärm betroffenen Gemeinde Blankenfelde/Mahlow 
 
Es kommt, wie es kommen musste. Nach nun endgültiger Festlegung der Flugrouten vom BER wird Blankenfelde/Mahlow, auch nach Aussagen der Deutschen Flugsicherung (DFL), zur vom Fluglärm meistbelasteten Gemeinde Deutschlands.
 
 
Quelle: Ferdi Breidbach       Flugrouten aus dem AIP 2012 (gelb) und aktuell aus dem AIP 2020 (rot)
 
Die DFL hat mit dem Trick einmal 30° (Siehe rot) von der Südbahn die ICAO Festlegung (ursprünglich auch DFL) von Spreizung 2x15° durch einmal 30° rechtssicher gemacht. Die Konsequenz des Tricks: von der Nordbahn wird geradeaus, direkt über Blankenfelde/Mahlow geflogen. Und, wer in Dahlewitz mit Schonung gerechnet wird nun feststellen müssen, dass die Südbahn ein Leben der Bürger unter brutalem Fluglärm bedeutet.

Die neuen Flugrouten weichen zudem nicht wesentlich von den alten ab, bei denen es schon um die Schonung von Berlin ging.  Wie die über 24 000 Menschen, Kinder und Senioren, zunächst 1000 Überflüge am Tag (bei360.000 Flugb./Jahr bei 30 Mio. Passagiere/Jahr ab ca. 2022; im geplanten Endausbau nach 2030 bei über 500.000 Flugbew./Jahr dann knapp 1400 Überflüge am Tag in 18 Stunden) in Zukunft aushalten sollen, haben DFL, die Flughafengesellschaft (FBB) und vor allem verantwortungslose Politiker, Ministerpräsident und Abgeordnete im Landtag und in Gemeinden bis heute hartnäckig verschwiegen. Dabei ist jedem Mediziner klar (bewiesen durch unzählige Gutachten), welche gesundheitlichen Folgen auf die nächsten Generationen von Einwohnern dieser Region zukommen. Fatal ist die Belastung für die Lernfähigkeit und Gesundheit der Kinder.

Sie sollen in Schulen und KITAS unterwiesen/spielen werden, die als Lärmkäfige mit Virenschleudern als Luftversorger zwangsbelüftet werden. Die Betroffenen werden (zu spät) merken, dass Lebensqualität, Gesundheitsschutz für Kinder, Nachtruhe oder Erholung im Freien ausgeschlossen sind. Ihre Illusion, ihr Selbstbetrug: Es wird wohl nicht so schlimm, wird furchtbar durch die Fluglärmpraxis bestraft. Die Region wird brutal einem Fluglärm ausgesetzt, der nach Messdaten zwischen 70 und 85 dBA liegt, und dies durchgehend 18 Stunden täglich, also dem gesamten Tag und zusätzlich in der Nacht, auch an Sonn- und Feiertagen. Kein Unternehmen darf eine solche Lärmbelastung seinen Beschäftigten zumuten. Arbeitsschutz verbietet, was nun den Menschen in Blankenfelde/Mahlow, weil politisch gewollt, aufgezwungen wird.


Darum kann es für Blankenfelde/Mahlow nur eine Lösung geben, um die Gesundheit der Bürger zu schützen:

Die Bürger der Gemeinde müssen zum Schutz ihrer höchst gefährdeten Gesundheit abgesiedelt werden.
 
Fakten, die zwingend Absiedlung fordern

Berlin hat im Hintergrund alles getan, um die Verlärmung bei Tag und Nacht des Berliner-Südens weitmöglichst auszuschließen. Die nun endgültig am meisten von Fluglärm betroffene Gemeinde in Deutschland, Blankenfelde/Mahlow, stand vor der Entscheidung, die Neuregelung der Flugrouten, durch die Deutsche Flugsicherung (DFL) zu beklagen, um wenigstens in Nachstunden zu Lasten von Mahlow Nord/bis zur Südgrenze Berlin, eine Fluglärmentlastung zu erstreiten.
Die DFL hat mit dem Trick einmal 30° von der Südbahn/Nord-Süd (Siehe rot) die ICAO Festlegung (ursprünglich auch DFL) von Spreizung 2x15° durch einmal 30° rechtssicher gemacht. Die neuen Flugrouten weichen zudem nicht wesentlich von den Alten ab (Siehe gelb), bei denen es schon um die Schonung von Berlin ging. Darum wäre eine Klage von B/M gegen die DFL praktisch sinnlos, weil nicht durchsetzbar. Im Ergebnis ist nun richtig, z.B. für B/M gibt es auch in der Nacht keine Entlastung. Die bekannten fatalen Folgen für die Betroffenen aller Fehlentscheidungen werden bewusst, auch verbrecherisch, in Kauf genommen. Insbesondere B/M wird sich durch Auszug soziokulturell zu einem prekären Wohngebiet entwickeln.
Dummheit und Ignoranz gibt es nicht nur in Blankenfelde Mahlow

Auch in Schulzendorf/Zeuthen und KW spielten Bürgermeister (BGM) und Gemeindevertreter eine üble und undurchsichtige Rolle. In all diesen Gemeinden hat es bei BGM oder Gemeindevertretern in Wahrheit an jeder Entschlossenheit im Kampf gegen die Ursache/Standort gefehlt. Im Gegenteil: Der BVBB wurde bekämpft, madig gemacht und letztlich gespalten, heute bedeutungslos. So gab und gibt es in dieser Region keine wirkliche Machtposition der Betroffenen mehr. Was einst entschlossener Widerstand/ Bürgerinitiative gewesen ist, ist heute abgetaucht und machtpolitisch bedeutungslos. SPD und politische Genossen haben hier ihre Rechnung mit den Wirten gemacht. Nur, die Zukunft wird belegen, die politisch Verantwortlichen werden den BER und seine kommenden Probleme von Finanzierung bis Infrastruktur nicht los. Selbst schuld, denn sie haben sich den ganzen “Dreck“ des Flugbetriebs am falschen Standort von Berlin zuschieben lassen. Toll. Wie viel Milliarden sie nun auch noch dafür zahlen. So viel Dummheit, da schließen wir auch die betroffenen Regionen wie Treptow-Köpenick mit ein, wird man aufbringen müssen? Als Lämmer haben sie sich auch brav auf die Schlachtbank führen lassen.
Und denn noch, ein falscher Prophet

In Konsequenz der Klageverweigerung gegen die neuen Flugrouten durch Mehrheitsentscheidung der Gemeindevertretung, hat der umstrittene frühere Bürgermeister, Baier, wieder einmal seinen Austritt aus der SPD und nun auch aus der brandenburgischen SPD-Landtagsfraktion erklärt. Wenn wir heute wie gestern Baier (MdL), mal SPD, mal nicht, hören, kommen die Tränen. Er setzt fort, was noch als Bürgermeister von Blankenfelde Mahlow sein Markenzeichen war: Egotrips, Unfähigkeit, Rechthaberei und Diskriminierung. In Sachen BER war er immer dagegen, weil er dafür war. Sein peinlicher Kampf gegen den BVBB, seine Nebelgranaten gegen die Standortgegner, seine Fixierung auf Nebenkriegsschauplätze, seine politischen Pirouetten sind Markenzeichen irriger Haltung. Typisch, wie die SPD ihm immer den A… gerettet hat und ihn noch in den Landtag beförderte. Jetzt zeigt er, wie man ohne Mandatsverantwortung, Arbeitsverpflichtung, noch einen schönen gut bezahlten Job machen kann.


Fazit

Mitleid zu den Betroffenen muss sich zwischenzeitlich in Grenzen halten. Wer über Jahre nicht hören wollte, wird nun furchtbar fühlen. Kein Betroffener kann redlich sagen: ich habe nichts gewusst. Angemerkt: Ehemalige BVBB Vorstände und Ortsgruppensprecher haben sich über den Mund fusselig geredet. Sie mussten lernen und akzeptieren, gegen Dumpfbacken und ignorante Politiker kämpfen Götter selbst vergebens.
Stolpe hatte Recht, die Folgen des Standorts sind unmenschlich und Stolpe hatte Unrecht, dem Bau des Flughafens am falschen Standort in Schönefeld zuzustimmen. 
Darum gibt es im Sinn von Menschlichkeit nach wie vor nur 2 Alternativen: Neubau BER am verträglichen Standort oder Absiedlung von Blankenfelde Mahlow.
 
Redaktion NA





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KomCOrGlück250420

Finanzskandal und Cov19 sind Chance zur Korrektur der BER–Katastrophe. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben – die Folgen von Fehlplanung bleiben.

Das Finanzdesaster ist Höhepunkt der Verantwortungslosigkeit

Wie aus heiterem Himmel vor der möglichen BER–Inbetriebnahme taucht ein Gutachten auf, in dem nachvollzogen wird, was seit Jahren auf dieser Web öffentlich gemacht, aber in Medien keine Rolle spielen durfte: Der Bauskandal am BER ist unbestritten, Skandalhöhepunkt ist aber der Finanzskandal der Flughafengesellschaft (FBB), die nur existiert und weiter existieren soll, weil unfähige und verantwortungslose Politiker an der Wiege des Skandals standen und diesen seitdem immer weiter verschlimmern. Absehbar über Jahrzehnte, tritt in Wahrheit der Steuerzahler als Melkkuh in Haftung für Milliarden einer FBB, die ein Insolvenzfall (nicht erst seit heute) ist.

Seit Jahren ist die „Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg“ (FBB) ein Sanierungsfall, nicht erst der BER jetzt aktuell, wie das Bekanntwerden eines Gutachtens vermitteln soll. Seit Jahren geht es um Rettungsaktionen zur Abwendung einer drohenden Insolvenz. Seit Jahren mussten an die Bilanzen dicke Fragezeichen. Eines betrifft die jeweiligen Angaben zur Anlagenbewertung. Ist sie manipuliert, z.B. weil jede Pfuschinvestition als Wert Grundlage war, auf die dann der Wert von Neuinvestitionen hochgerechnet wurden? Wurde so aus „Schrott Gold gemacht“?

Seit Jahren gibt es in Abwendung der Insolvenz Bürgschaften für Kredite,-die die FBB aufnehmen musste. Seit Jahren die Rettungsmethode Eigenkapital-Erhöhungen aus Steuergeldern. Seit Jahren konnte jeder wissen, der wollte, die FBB ist permanent ein Sanierungsfall, ein Betrieb, in dem noch Milliarden Steuergelder verbrannt werden, weil der BER einen irreparablen Geburtsfehler hat: Die FBB hat den BER am falschen Standort gebaut und  unfähige Politikern, die unfähige Manager eingesetzt haben, haben alles komplex versemmelt.

Der frühere Vorsitzende des „Bürgerverein Brandenburg Berlin e.V.“ (BVBB) und langjährige Bundestagsabgeordnete der CDU, Ferdi Breidbach, hatte dem für die Planfeststellung  zuständigem  brandenburgischen Verkehrsminister Meyer (SPD), 2003 in einem „Brandbrief“  aufgefordert, das BER–Projekt unverzüglich aufzugeben. Dem Inhalt seiner Aufforderung, seines Appels, lagen harte Fakten zu Grunde, die eindeutig belegten: Der BER wird am falschen Standort neben allen anderen Kalamitäten, ein finanzielles Desaster, ein Diebstahl an den Steuergeldern. Breidbach heute, nachdem das Desaster nicht mehr vertuscht werden kann: Wer auch nur geringe Kenntnisse von Projektmanagement hat, zwei Semester Betriebswirtschaft studierte, wusste um Gründe und Ursachen, die zum machtpolitisch legalisierten Milliardendiebstahl von Steuergeldern führen mussten. Aber die große Allianz aller Parteien, die Landesregierungen in Berlin und Brandenburg, hat das kommende finanzielle Desaster nie wirklich interessiert. Sie wollten nur beweisen, dass sie als Bauherrn Privaten, die in die Wüste geschickt wurden, als Bau– und Kostenmanager überlegen waren.

Der Brief ist nun aktueller denn je, ein Dokument auch als Beweis dafür, was auch von Medien ignoriert, durch Politik und FBB Geschäftsführung vertuscht wurde.(030215_Brief_an_Minister_Meyer)
Über Jahre, in zig Kommentaren der „Neuen Aktion“ (NA), nachlesbar auf dieser Web, wurde zudem das kommende finanzielle Desaster auf Grund aktueller Erkenntnisse über Fortsetzung von Baupfusch und Missmanagement detailliert beschrieben.
Ein Virus als letzte Chance für Vernunft und Mut

Es wird Jahre der Entwicklung brauchen, bis der Flugbetrieb wieder Dimensionen erreicht, die ihn bis März 2020, vor Corona, bestimmt haben.  Es wird Jahre dauern, bis am BER/SXF ein Flugbetrieb herrscht, der vorhandene Kapazitäten (über 30 Mio.) ausfüllt. Gesetz der Vernunft ist es darum, vor dem Hintergrund der Standortfehlentscheidung, zu prüfen, zu entscheiden, die Jahre zu nutzen, um einen Großflughafen an einem Standort zu planen und zu bauen, der raumverträglich, ausbaufähig und die geringste Belastung gesundheitsgefährdenden Folgen für Menschen hat. Nur eine politische Entscheidung in diese Richtung macht den BER als immerwährenden Katastrophenflughafen vergessen. Eine Neuplanung ist darum Anspruch von Vernunft und Mut. Ein rücksichtlos verfolgter Ausbau BER auf 60 Mio. Passagiere/Jahr ist gegen jede Vernunft. Diese Planung, der hierfür entworfene verrückte Masterplan gehört in den Schredder, er ist nur noch heiße Propagandaluft.  Es gibt Zeit und Chance, die BER Fehlplanung, einen Großflughafen für Berlin am richtigen Standort neu zu planen. Wer diese Chance aus der Cov2–Krise ignoriert, nach der Krise auch in der Flughafenplanung mit „weiter so“ handelt, ist mit dem berühmten „Klammersack gepudert“.

Nachnutzung des BER Investments befreit von Schuldenlast.

Eine geforderte Neuplanung für einen Großflughafen, privat gebaut und finanziert, befreit die Steuerzahler von Milliarden, die „ein weiter so“ kosten. Ohne große Fantasie, mit gekonnter Planung, ist der BER mit seinen Flächen sprichwörtlich Gold wert. Bewiesen ist diese Aussage seit März 2011 im Nachnutzungskonzept, weiterentwickelt 2014 („ Zentralflughafen für Deutschland – Die Alternative für BBI-BER“ - BVBB_NNK_Version008)

Welche Möglichkeiten der Nachnutzung von Zukunftsinvestitionen, für Wohnungsbau bis Forschungsstätten, in Terminals, auf riesigen Flächen, möglich sind, belegt diese Projektstudie. Wie für alle Hinweise/Beweise von NA zum Finanzskandal, galt auch für diese Projektstudie: Der „Prophet“ darf in eigenem Lande nichts gelten. Was von Bürgerinitiativen kommt, ist für Problemlösungen in Medien in Wahrheit irrelevant. Darum galt auch dieser Projektstudie bisher das Schicksal: Rein in die Schweigespirale.

Der ganze Skandal ohne Nebenwirkungen für Verantwortliche

Ein wichtiger Punkt des Finanzskandals ist, dass für das BER-Finanzdesaster kein Verantwortlicher zur Rechenschaft gezogen wird. Stolpe (SPD selig), Wowereit (SPD), Platzeck (SPD) und der ewige Bretschneider (SPD, aktuell Vors. des AR) werden von Parteien und Parlamenten eher seliggesprochen, denn zur Verantwortung gezogen. Diese kommende Seligsprechung ist der größte Skandal des BER Pleitenprojekts. Sie rüttelt massiv an der Glaubwürdigkeit von Staat und Demokratie. Es wird politische Macht demonstriert, ein Sonderrecht, das jedem Bürger vorführt was für die politische Klasse Recht bedeutet. Wer, wie jeder Häuslebauer verpflichtet ist, Abstandsrecht und hunderte Vorschriften des Baurechts unter Strafbewährung einzuhalten, kann verzweifeln, wenn er erleben muss, mit welcher Dreistigkeit Politiker „Sonderrechte“ praktizieren. Was ist das für ein Recht, wenn er sieht, welche politischen Machenschaften und gigantische Steuerverschwendung im Fall BER straflos bleiben? Was sind das für Praktiken, wenn zur Täuschung über gewissenloses Verschwenden von Steuergeldern die wahren Kosten im Dunklen bleiben? Jeder Häuslebauer muss Kosten für Straßenanteile, Medienanbindung, Genehmigungen bezahlen. Sie sind transparent und Bestandteil der Baukosten. Der Häuslebauer weiß auch, wie teuer sein Objekt wirklich ist, weil er die Kosten für Hypotheken auch berappen muss.

Ganz anders beim BER. Die „Bauherrn“ des BER vertuschen Anbindungs– und Infrastrukturkosten, um das Bauprojekt durch diese Täuschung billiger zu machen, schönzurechnen. Das ist Unterschlagung der Wahrheit!  Der BER kostet, was Bauversager bis heute verschweigen und vertuschen, ohne weitere Ausbauplanung, eher 11 Mrd. als 10 Mrd., dies ohne die Milliarden Zinskosten, seine Kosten für Leasingzahlungen, seine Bahn– Straßenanbindung und Medienanbindung. BER ist der teuerste Verkehrsflughafen, der weltweit, gemessen an Kapazitäten, jemals gebaut wurde. Zur Aufbringung dieser Kosten wurde/wird der Steuerzahler in Geiselhaft genommen. Die Geiselnehmer lassen sich für ihre Dreistigkeit noch fürstlich entlohnen.

Und nun Cov 19 als Retter für die BER Inbetriebnahme

Wer hätte das gedacht? Eine Pandemie, ausgelöst durch ein Virus (Corona-Cov19) wird zum Glücksfall für Versager und Verantwortliche des Katastrophen-Projekts BER. Nach dem Segen der TÜV–Abnahmen kommt dann noch die Heiligsprechung der Betriebsgenehmigung durch die Genehmigungsbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald. Für zunächst, bis vielleicht 2022, wird dann von einem Flughafen geflogen, dessen Betrieb für 26 Mio. Passagiere/Jahr ungeprüft bleibt.
Es scheint darum, dass ein Ende des katastrophalen, blamablen Planungs- und Bauskandals, den Flughafen BER am falschen Standort in Betrieb zu nehmen, naht. Nur, die Folgen eines Betriebs bleiben bei geplante bei zunächst 17 Mio. Passagiere/Jahr, nach 2020 einer Kapazitätssteigerung auf 40 Mio. Passagiere/Jahr, mit großkotziger Planung aktuell bis 60 Mio. ab 2030. Durch Corona wird nun geschoben. Nur aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Eine Pandemie, nicht ihre eigene Tüchtigkeit, soll es möglich machen, den BER als Dorfflughafen in Betrieb zu nehmen. Die kommende Propaganda wird aber frech so lauten: Wir haben Wort gehalten, der BER ist pünktlich in Betrieb gegangen, trotz Corona. Nur, geht die Südbahn nicht in Betrieb, wird jahrelang nur von der alten Nordbahn geflogen, dann wird der BER als Terminal nur in der Propaganda in Betrieb sein. Denn, die Flugrechte der Nordbahn garantieren den Nachtflug, nicht nur von Schönefeld–Alt (SXF), sondern auch vom BER Terminal.

Freude über Ruhe ist Trugschluss - Die Probleme sind bei „weiter so“ nur aufgeschoben

Die nun vom aufgeschobenen Fluglärm nicht Betroffenen, zwischen Müggelheim und Ludwigsfelde, dürfen eine Ruhe vom Fluglärm genießen, die sie so nicht erwarten konnten. Sie erfahren, was für die Zukunft sein könnte, wenn nicht mit rattenhafter Wut (Böll) und Ignoranz gegen Gesundheitsschutz bald wieder ein „weiter so“ unverantwortliche BER–Planungen bestimmen würde.  Freude und temporärer Genuss von Ruhe ist darum ein Trugschluss. Das Damoklesschwert der Fehlplanung und ihrer Folgen schwebt weiter über den Köpfen der Anwohner, die ausbaden müssen, was die politisch Verantwortlichen rücksichtslos mit Bravour eingefädelt haben. Das ist Gegenwart und Zukunft: Das aktuelle Elend der Corona Pandemie wird abgelöst durch das zukünftige Elend des kommenden Flugverkehrs. Das ist bleibende Wahrheit, die nicht vertuscht und vergessen werden darf/kann.

Was bleibt ist eine Hoffnung, die sich nur bei Geistesblitz erfüllt. Wer diesen Blitz erhofft, muss wissen: nur Politiker, die Mut und Charakter haben, haben die Fähigkeit, sich von selbstangerichteten Skandalen zu befreien. Es bleibt in Berlin und Brandenburg: sucht mal schön!

Redaktion NA





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Hier der Link zur
Denkschrift von
Dieter Faulenbach da Costa


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Aus gegebenen Anlaß wollen wir auf einen Kommentar aus dem Dezember 2012 !! verweisen, in dem bereits vorgerechnet wurde, daß der BER als Singleairport niemals die Passagierzahlen bewältigen kann, die bereits damals abzusehen waren. Jetzt tun alle Verantwortlichen "überrascht". Mehr Verlogenheit geht nicht. Tegel wird offenbleiben müssen, SFX ( Schönefeld -alt ) ebenso. Damit ist die gesamte BER-Planung grandios gescheitert - wie vorausgesagt.

Von Anfang an - bereits mit der völlig falschen Standortwahl - waren alle heute bekannten Probleme vorprogrammiert.
Dazu gesellte sich eine bunte Schar an hilf-und ahnungslosen Politikern, die während ihres "Wirkens" am BER sämtlich die Lage nur verschlimmerten, dafür aber niemals auch nur den Hauch einer Verantwortung bei sich sahen. Die ebenso zahlreich wechselnden Chefs am BER passten sich den jeweils ahnungslosen Politikern an - mit dem Unterschied das alle bisherigen Chefversager mit dicken Abfindungen das Weite suchten.

Hier nun der Kommentar aus dem Dezember 2012

Gehen Sie bis zum Ende der Liste und rufen Sie das PDF-File "zu klein-zu teuer" auf