Aktueller Kommentar der "Neuen Aktion"

KomCDUBR050419
Sensationell – CDU Brandenburg gibt „Single Airport – Konzept“,
Konsensbeschluss und Standortverbote nach LEP FS auf.

Wer mit Verstand und Sachkenntnis die Forderungen zur Zukunft des BER und einer neuen Flughafenpolitik der CDU Brandenburg gelesen hat, traut seinen Augen nicht. Sicher nicht im „Zustand geistiger Umnachtung“ und in Kenntnis der Folgen aus den Forderungen, haut die Brandenburger CDU ihre bisherige Nibelungentreue zur Flughafenpolitik von SPD, Woidke und Bretschneider (SPD) und des SPD „Wurmfortsatzes“ Brandenburger Linke in die Tonne.

Die CDU fordert einen „befristeten Parallelbetrieb“ von Tegel (TXL) nach von Lütke Daldrup (ELD) propagierter BER Inbetriebnahme 2020 und die Betriebsaufnahme kleiner Flugplätze als „Ergänzungsflughäfen“. Die Konsequenz aus diesen Forderungen ist Verzicht auf die Schließung von TXL spätestens 6 Monate nach Inbetriebnahme des BER.

Die geforderte Nutzung von Flugplätzen in Brandenburg als „Ergänzungsflughäfen“ zeigt, die CDU hat jeden Glauben an die von „Flughafenchef“ Lütke Daldrup (SPD) gemachten Versprechungen zu den BER Kapazitäten, verloren. Eine Lösung sieht sie, wie viele Experten und auf
ber-na.de seit Jahren gefordert, nur in der Auslagerung von Airlines vom BER, SXF und TXL. Dafür bieten sich die Billigflieger an. Für sie stehen in Neuhardenberg, und Eberswalde Finow Flugplätze zur Verfügung, die schnell und für geringste Kosten ertüchtigt werden können.

Fakt ist, mit diesen Forderungen hat sich die CDU aus dem Schlepptau von SPD und Linke befreit. Für das BER Chaos will sie keine Verantwortung mehr übernehmen. Gespannt darf man nun sein, ob die Berliner CDU bereit ist, sich den Forderungen der Brandenburger CDU anzuschließen.
Beide Landesparteien hätten dann für die weitere BER–Chaosentwicklung keine Verantwortung mehr, weil sie eine umsetzbare Alternative zur Problemlösung aus dem Kapazitätsdefizit anbieten. Spätestens, wenn auch der Inbetriebnahme-Termin 2020 scheitert, wird sich die nun eingeleitete Absetzbewegung der CDU politisch auszahlen.

Die CDU kann nun beweisen, wie ernst ihre Forderungen sind. Voraussetzung ist die Änderung des Landesentwicklungsplans (LEP FS). In diesem wurde der BER als einziger Flughafenstandort festgeschrieben. Dem „Single Airport“ BER sollte keine Konkurrenz gemacht werden durch weitere Standorte in Brandenburg.

Hauptgrund für diese Monopolisierung des Flugbetriebs war aber, die Standorte Sperenberg und Jüterbog/Ost als Großflughafenstandorte auszuschließen. Berlin wollte den so genannten stadtnahen Standort „Schönefeld“ und die Grünen ebenfalls, um das angeblich im Flughafengelände Sperenberg entstandene besondere Biotop zu erhalten.

Nun ist absehbar das SPD, Linke und Grüne sich endgültig der Lächerlichkeit preisgeben, wenn sie „weiter so machen“ und die CDU Absetzbewegung ignorieren oder gar angreifen.

Redaktion NA





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Aus gegebenen Anlaß wollen wir auf einen Kommentar aus dem Dezember 2012 !! verweisen, in dem bereits vorgerechnet wurde, daß der BER als Singleairport niemals die Passagierzahlen bewältigen kann, die bereits damals abzusehen waren. Jetzt tun alle Verantwortlichen "überrascht". Mehr Verlogenheit geht nicht. Tegel wird offenbleiben müssen, SFX ( Schönefeld -alt ) ebenso. Damit ist die gesamte BER-Planung grandios gescheitert - wie vorausgesagt.

Von Anfang an - bereits mit der völlig falschen Standortwahl - waren alle heute bekannten Probleme vorprogrammiert.
Dazu gesellte sich eine bunte Schar an hilf-und ahnungslosen Politikern, die während ihres "Wirkens" am BER sämtlich die Lage nur verschlimmerten, dafür aber niemals auch nur den Hauch einer Verantwortung bei sich sahen. Die ebenso zahlreich wechselnden Chefs am BER passten sich den jeweils ahnungslosen Politikern an - mit dem Unterschied das alle bisherigen Chefversager mit dicken Abfindungen das Weite suchten.

Hier nun der Kommentar aus dem
Dezember 2012

Gehen Sie bis zum Ende der Liste und rufen Sie das PDF-File "zu klein-zu teuer" auf